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Sonntag, 31. August 2014

There is no point in living in between seasons

Natalie Tran aka communitychannel ist nicht nur die beste Youtuberin ever ever ever, sondern hat auch so gut wie mit jedem ihrer Videos recht. Am meisten konnte ich mich wohl hier mit identifizieren (und eigentlich mit jedem anderen Video auch): 



Es ist schlimm, wenn eine Serie endet und tatsächlich habe ich mich nach meinen Lieblingsserien Gilmore Girls und Lost in einem tiefen Loch wiedergefunden, aus dem ich so schnell nicht mehr rausgekommen bin (was Serien angeht). Ich bin immer noch auf der Suche nach meinem neuen Lost (habe es vielleicht gefunden, aber nach einer Staffel kann man das noch nicht so genau sagen) und vor allem im Herbst fehlen mir die Gilmore Girls umso mehr.
Und dann gibt es da noch das Staffelfinale einer jeden Serie. Der größte Cliffhanger wird gezeigt und man muss fast ein Jahr warten, bis es endlich wieder weitergeht. Aktuell warte ich darauf, dass 10 Serien weitergehen und vertreibe mir die Zeit bis dahin doofe Serien, die mich eigentlich eher weniger interessieren zu gucken, oder Rewatches zu machen.
Ja, am liebsten würde auch ich gerne in ein Koma fallen, bis meine Serien endlich wieder weitergehen. Aber was soll man machen?!
Und wenn es dann weitergeht, werden dämliche Zeitsprünge gemacht! Am Ende der Staffel sterben 10 Menschen, einer steht vor einer unfassbar schwierigen Entscheidung, ein Monster zerstört die Stadt oder was weiß ich und auf einmal heißt es "10 Monate später" und nichts wird vom vorherigen wird je wieder erwähnt. Dankeschön!

Wie sieht es bei euch aus? Wie vertreibt ihr euch die Zeit zwischen dem Ende einer Staffel und der Neuen? "Trauert" ihr auch, wenn eine Serie endet? Für immer? Wie kommt ihr aus dem schrecklichen Loch heraus, wenn eure allerliebste Lieblingsserie vorbei ist?

 

Sonntag, 30. März 2014

20 bis 30

Fast täglich werde ich mit dem Thema Reisen konfrontiert. Ob nun bei der Arbeit (logisch...Reisebüro...), im Alltag bei Gesprächen mit Freunden oder in den Medien. Aktuell lese ich "in eisigen Höhen" von Jon Krakauer und auch wenn ich niemals den Mount Everest besteigen würde, verursacht das Buch trotzdem sehr starkes Fernweh. 

Ich würde von mir behaupten, dass ich relativ viel reise. Als Kind bin ich mit meinen Eltern 2mal im Jahr in den Urlaub gefahren und zwar kein All-In Urlaub auf Mallorca. Ich wurde dazu bestärkt Schüleraustausche mitzumachen, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren oder nach dem Abi nach Australien zu verschwinden. Ich war nie der Typ, der 800€ für ein 4-Sterne All Inclusive Hotel in der Türkei oder Tunesien für 10 Tage bezahlen würde. Lieber würde ich das Geld nehmen und dafür 2 Wochen lang durch Europa reisen und in gammeligen Hostels schlafen. Rumliegen und nichts tun, kann ich auch zuhause. Dafür brauche ich mein Bett nicht zu verlassen. 

In den letzten Jahren beschränkte sich mein "Urlaub" aber trotzdem immer nur auf die gleichen Städte: London zum Shoppen, Edinburgh oder Paris. Überall, wo ich mindestens schon 2mal war und es trotzdem nur das Gleiche zu sehen gibt. Daher habe ich für mich beschlossen, dass ich in andere Länder reisen werde. In 20 Ländern will ich gewesen sein, bevor ich 30 bin. Bleiben 5 Jahre und 8 Länder, denn 12 habe ich schon geschafft. Einziges Kriterium: Der Aufenthalt muss länger als 3 Stunden betragen, Umsteigen am Flughafen zählt nicht und durch ein Land fahren, ohne jemals auzusteigen, kann jeder.
Als Europäer sollte das nicht allzu schwierig sein. Von Bonn aus sind es nur wenige Stunden bis in die Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Luxemburg. Wieder 2 Länder mehr auf der Liste. Eine Tour durch Skandinavien. Nochmal 3. Ich war noch nie in Österreich oder der Schweiz. Fehlt nur noch eins. Nächstes Jahr wollte ich nach Irland und schon hätte ich 20. 5 Kontinente bis 40 wird da schon schwieriger ;)

Wie siehts bei euch aus? Leidet ihr auch unter schwerem Fernweh? Seid ihr mehr der Pauschalurlauber und wollt nur am Strand entspannen und nichts anderes? Oder seid ihr abenteuerlustig und wollt im Urlaub auch mal was erleben? Und damit sind keine geplanten Touris mit Rentnern gemeint ;)


 

Sonntag, 2. März 2014

And the Oscar goes to ... [vorher]

Tolle Kleide, witzige Showeinlagen und abgeschnittene Reden - auch dieses Jahr werde ich mir das ganze Spektakel live vor dem Fernseher ansehen. Bewaffnet mit einem voll aufgeladenen Handy Akku wegen meiner Oscar WhatsApp Gruppe, leckerem Essen und jede Menge Wissen über die gezeigten Filme, denn dieses Jahr habe ich mich vorbereitet und immerhin 7 der 9 nominierten Filme in der Kategorie "bester Film" gesehen. Mein Favorit ist zwar "The Wolf Of Wall Street" aber trotzdem denke ich, dass "12 Years A Slave" das Rennen machen wird. Leo würde ich es gönnen, dass er endlich mal den Oscar mitnehmen würde, da die Konkurrenz dieses Jahr aber so unglaublich gut ist, tippe ich auf Matthew McConaughey. Bei den Damen ist Kate Blanchett in "Blue Valentine" mein absoluter Favorit. 

Auch wenn ich "American Hustle" nicht so unfassbar gut fand, wie wahrscheinlich der Rest der Welt, denke ich, dass Jennifer Lawrence wieder die Treppen hochstolpern wird und vielleicht geht auch der Preis für die beste Regie an David O. Russell. 
Die schwierigste Entscheidung fällt wohl aber zwischen den männlichen Nebendarstellern: Jared Leto und Michael Fassbender waren beide wahnsinnig gut, ich denke aber, dass Jared Leto das Rennen machen wird. 

Und der Rest? Ich glaube, dass "Gravity" alle technischen Preise abräumen wird, der Disney Kurzfilm prämiert wird und hoffe, dass Ellen eine bessere Show macht als Seth McFarlane letztes Jahr. 

Auch wenn ich in Köln arbeite, habe ich morgen nicht frei, muss arbeiten, aber erst um 14 Uhr. Spät genug also, um nach den Oscars noch ein bisschen Schlaf zu bekommen und mich dann in den Karnevalswahnsinn zu stürzen.

Und wie siehts bei euch aus? Guckt ihr die Oscars auch? Habt ihr auch schon alle Vorbereitungen getroffen? Oder interessieren sie euch gar nicht?

Mittwoch, 5. Februar 2014

GIB DAS HER, da ist mein Traumlippenstift drin!

Wenn ich von einem Uni-Seminar zum nächsten husche, muss ich häufig das Gebäude wechseln und darf dann durch die komplette Innenstadt hetzen. Wenn eine Dozentin dann mal früher Schluss macht, fällt der Satz "wollen wir noch zu DM und Rossmann gehen?!" Und man schaut sich die Essence, Catrice, p2 und keine Ahnung was Regale an. Hier ein Lippenstift für 3€, dort ein Nagellack für 1,50€ und der Lidschatten für 1,55€ darf auch noch mit ins Körbchen huschen. 
Versteht mich nicht falsch, die matten Lippenstifte von p2 können mit vielen Highend-Produkten mithalten, aber dieses "OMG, ich habe gerade den wunderschönsten Lippenstift aller Zeiten"-Gefühl lösen sie nicht aus. Oder nicht mehr. Zumindest bei mir. 

Daher war es an der Zeit einen Lippenstift zu kaufen, der genau das auslösen sollte. Für mich sollte es ein alltagstauglicher Ton sein, den ich eben immer tragen kann. Denn was bringt mir DER Lippenstift, wenn ich ihn nur sehr selten benutzen kann. Noch ein Mac Produkt wollte ich nicht, es sollte schon etwas cooleres sein und habe schließlich die perfekte Farbe bei Chanel gefunden und zwar Mademoiselle aus der Rouge Coco Reihe.

Bestellt wurde im Internet, um den unfreundlichen Dougletten in meiner Stadt die Provision wegzunehmen und die Vorfreude zu verlängern. Mr Postbote klingelte mich zwar am Samstagmorgen aus dem Bett, aber dafür sprintete ich doch gerne zur Tür. Das, wohl eher sarkastisch gemeinte, "Tut mir Leid Frau xy, dass ich Sie so früh aus dem Bett klingeln musste" wurde mit einem "kein Problem! Da ist mein Traumlippenstift drin!" quittiert und das Paket in die Küche gebracht.

Ich fühlte mich wie Link, der sein Schwert, den Schlüssel zum Wurmpalast und Prinzessin Zelda gleichzeitig gefunden hat und reckte den Lippenstift mit entsprechender Kopfmusik triumphal in die Höhe und bewunderte meinen neuen Schatz.


Ein Essence Lippenstift hätte diese Reaktion wohl nicht ausgelöst. Warum? Ist halt so und wäre doch mal eine interessante Forschung für die nächste Hausarbeit, oder nicht? "Luxusgut Lippenstift - Welche Bedeutung hat der Besitz eines Highend Kosmetikprodukts für die Verbraucher? Eine kulturanthropologische Studie."
Ihr könnt gerne Forschungsobjekte sein und mir die Frage direkt beantworten :)

Dienstag, 21. Januar 2014

Kann ich Dienstag statt Montag arbeiten? Die Oscars kommen...

Genau das werde ich meine Chefin morgen fragen, denn die Oscar-Verleihung gucke ich bereits seit vielen Jahren und damit werde ich jetzt nicht aufhören. Und jetzt, wo ich noch das flexible Stundenleben genießen darf, einen Job habe, bei dem ich mir meine Arbeitszeiten selbst aussuchen kann, klappt das auch noch sehr gut. Und da dieses Jahr Ellen Host ist, darf ich es auf keinen Fall verpassen.

In den letzten Jahren habe ich mit Freunden die Oscar-Nacht auch immer zu einem Event gemacht. Pizza wurde bestellt, Sektflaschen geöffnet oder Cupcakes mit passendem Thema gebacken. Und was natürlich nicht fehlen darf: Die Oscar-Wetten. Vor der Verleihung werden alle Kategorien aufgeschrieben und jeder Teilnehmer tippt auf den Gewinner.


Und jetzt, nachdem die Nominierten draußen sind, werden fleißig alle nominierten Filme geguckt, damit man seine Tipps auch sorgfältig auswählen kann.

Wie ist das bei euch? Guckt ihr die Oscarverleihung auch? Wie zelebriert ihr dieses Event? Ist es euch egal?

Mittwoch, 25. Dezember 2013

"Ich geh Weihnachten ja immer feiern!"

Hallo und frohe Weihnachten erstmal!

(ich wollte nicht so klischeehaft den Weihnachtsbaum fotografieren)
 
Viele meiner Freunde gehen Heiligabend oder am 1. oder 2. Weihnachtstag feiern... "Das ist unsere Tradition!" Klar, die meisten sind wahrscheinlich von zuhause ausgezogen, wohnen inzwischen in einer anderen Stadt und haben nur zur Weihnachtszeit die Möglichkeit die alten Freunde aus der Schule zu sehen. Ich mache das ja immer an den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester (außer, dass ich da garantiert nicht meine Schulfreunde treffen will), denn wenn ich nach Hause fahre, bleibe ich auch über die ganzen Ferien und kann zum Feiern ja auch andere Tage "opfern".
Die Feiertage nutze ich dann dazu, um zu essen (Raclette am Heiligabend, Gans am 1. und Lachs am 2. Weihnachtstag, nur dieses Jahr gibt es total bremerisch Kohl und Pinkel statt Lachs), mit meinen Geschenken zu spielen und gar nichts zu tun.
Vorbereiten zum Feiern gehen und zu viel Alkohol würden gar nicht in meine Gammelstimmung passen.


Aber vielleicht ja in eure? Wie siehts bei euch aus? Gehört ihr auch zu den Leuten, die noch am Heiligabend alte Freunde in der nächsten Kneipe treffen oder am 1. Weihnachtstag traditionell in der Dorfdisco von damals abtanzen?

Dienstag, 10. Dezember 2013

Primarkeröffnung 10.12.13 in Düsseldorf

Völlig unerwartet flatterte vor einigen Tagen eine Einladung für die Eröffnunginkl. Sneak-Preview des neuen Primark in Düsseldorf in mein Mailfach. Damals war ich ja bereits in Essen und da dort die Eröffnung sehr kurzfristig war und alles eher minimalistisch gehalten wurde, auch der Besucheransturm, konnte ich es mir nicht verkneifen, dort mal vorbei zu schauen. Von Bonn ist es nur eine Stunde und da meine Dozentin ihren Pflichten als Prinzessin nachgehen musste (kein Scherz!), hatte ich auch Zeit.

Der Wecker klingelte zu früh, der Zug hatte Verspätung aber trotzdem schafften wir es pünktlich. Da wir von der Jacobistr. aus kamen, konnten wir die Schlange, die am kompletten Gebäude entlanglief, nur erahnen. Wir sahen nur den Anfang und dachte "ach, das sind ja wenig!" Tatsächlich waren es um die 1000 Menschen. 

 hier gehts bereits voran und jede Menge neue Menschen dürfen in den Laden rein

Am Eingang wurde mit der Einladung gewedelt, der Name auf der Gästeliste abgehakt und ein Gästeausweis wurde uns ausgehändigt inkl. Goodiebag mit 50€ Gutschein. 

Zunächst hatten wir Zeit uns etwas umzuschauen und das Buffet zu stürmen, bevor es mit den Reden, einem kleinen Film und den Führungen weiterging.








Bevor es mit den Führungen losgehen konnte, wurde eine kurze Rede gehalten und dann betrat eine Mitarbeiterin die Bühne und hielt den Zettel in der Hand, den ich einer anderen Frau zuvor aus der Hand geschlagen hatte (ok, meine Tasche und es war unbeabsichtigt). Ich hatte irgendwelche Songzeilen darauf gelesen und sie meinte noch was von "Sie können den gerne behalten, wenn Sie singen wollen" gesagt und ich befürchtete Schlimmes. Denn ich gehör ja zu den Leuten, die sich immer unbehaglich fühlen, wenn auf Veranstaltungen auf einmal gesungen wird. Die Frau auf der Bühne stimmte "We are the World" an und nun ja...wir wissen alle, wozu das Lied produziert wurde und wissen auch ebenso wie Primark (und H&M, Esprit, keine Ahnung und eigentlich fast alle, daher wollen wir das an dieser Stelle nicht weiter vertiefen) seine Klamotten produziert. Daher war das irgendwie ein bisschen seltsam. Die anderen Mitarbeiter stimmten mit ein und vielleicht auch der ein odere andere Gast. Für das Gemeinschaftsgefühl des Teams war es sicherlich nicht die schlechteste Idee, trotzdem bleibt ein komischer Beigeschmack. 

Dann wurden die Gäste in vier Gruppen aufgeteilt. Ich gehörte zu den Bloggern und eine Mitarbeiterin führte uns anschließend durch die verschiedenen Etagen und erzählte uns etwas über die einzelnen Bereiche. Für die Blogger war das wohl eher überflüssig, weil wir bei einem Rundgang auch noch selbst erkennen konnten, dass dort die Business-Klamotten hängen und dort gemütliche Pyjamas, für Geschäftspartner und Reporter aber sicherlich interessant. So konnten wir uns zumindest einen Eindruck über das Sortiment verschaffen.  

Das Radio verrät mir gerade, dass sich Primark über 5000 qm erstreckt. Es sind tatsächlich 4 Etagen. Unten findet man Schuhe und Accessoires sowie Wäsche, im Erdgeschoss Damenmode, im 1. Stock ebenfalls Damenmode und im 2. Stock Kinder- und Herrenklamotten. Die andere Etage ist dann das Lager.







Nach der Führung wurde dann die Rede von Breege O’Donoghue gehalten, der Vorstandsfrau von Primark. Anschließend noch eine Rede von der Bürgermeisterin und dann wurde feierlich das Band zerschnitten. 


Während der Rede haben wir uns schonmal unauffällig nach hinten verdrückt und die obligatorischen Taschen geschnappt. Schließlich wollten wir ohne Blessuren den Laden wieder verlassen. Schnell stürmten wir die untere Etage, schnappten uns alles, was wir zuvor ausgespäht hatten und nun kommt langes blabla über Menschen. 

Wenn sich Menschen bei Mediamarkt anstellen, weil die ersten 100 Kunden Geschenke bekommen. OKAY. Wenn man als erste Person das neue iPhone haben will, auch okay (auch wenns für mich eher unnachvollziehbar ist, aber ich bin auch kein Technikfreak). Aber warum alle Welt unbedingt um 11 Uhr den neuen Primark betreten will, kann ich einfach nicht nachvollziehen. Vor allem, weil es, bis auf Stoffbeutel, auch gar nichts geschenkt gab. Ein bisschen Verständnis habe ich für die Leute, die sagen "das muss man mal erlebt haben!" Als Kulturwissenschaftlerin kann ich das nachvollziehen. Ich schreibe ja auch nicht über irgendwelche kulturellen Phänomene, nenne das Feldforschung, ohne jemals dabei gewesen zu sein. Aber wieso HOCHSCHWANGERE, Leute mit gebrochenen Füßen und MÜTTER MIT KLEINEN KINDERN auf die Idee kommen, am Eröffnungstag zu Primark zu gehen, will einfach nicht in meinen Kopf gehen. Mit ihren Kinderwagen boxen sie sich durch die Gegend, schnappen sich Tops für 2€, während ihre Kinder kreischend durch die Etagen hüpfen oder schreiend im Kinderwagen liegen. "Ooooch 5min. auf den Fahrstuhl warten? Neeeein. Benutzen wir mit dem Kinderwagen doch mal die Rolltreppe" Natürlich ist die Rolltreppe stehen geblieben. Natürlich bemerkt besagte Mutter nicht, dass es am Kinderwagen liegt. Wieso auch,  denn sie blickt bereits auf die Glitzerpullis am Ende der Treppe und fragt sich nur, warum es nicht weitergeht. Es wird Schule geschwänzt, um sich mit 1000 Leute in eine Schlange zu stellen, nur um etwas kaufen zu dürfen. Es ist bald Weihnachten. Wieso habt ihr überhaupt Geld für etwas anderes als Glühwein und Geschenke?! "Die Rolltreppe ist voll, aber hey, ich bin ja die erste, die unten ankommt und kann direkt dort stehen bleiben, weil ich zufällig auf Bekannte treffe. Andere warten hinter mir und könnten sich die Beine brechen, weil sie nicht mehr von der Rolltreppe kommen? Mir doch egal."
Ich übertreibe nicht. Heute übertrafen sich die Leute wieder an Dummheit. Am schlimmsten war es wohl in der Kinderabteilung. Unzählige Kinderwagen, schreiende Kinder (total nachvollziehbar) und Eltern, die seelenruhig mit ihren Schiffen andere Kunden umfahren und sich in die engen Gänge zwängen "denn hallo? Ich habe ein Kind! Ich darf das" (Ernsthaft jetzt)

Gruselige Kinderpuppen sind gruselig

 Den roten Mantel find ich putzig, das daneben ist nunja...
 
Wir shoppten ca. 30min. um unser Leben, stellten uns an die leere Kasse an und verließen den inzwischen völlig überfüllten Laden.

Als Gast mache ich sowas gerne mit, vor allem um auch von der anderen Seite auf die wartende Menge blicken zu können. Es ist schön am Eingang von allen Personen freundlich begrüßt zu werden und selbst als kleiner Blogger die Annehmlichkeiten wie irgendwelche wichtigen Geschäftsmenschen genießen zu können. Aber selbst würde ich nie auf die Idee kommen, an einem Eröffnungstag dabei .sein zu wollen
Wenn ihr auch da wart (als normaler Kunde) würde ich mich echt freuen, wenn ihr mir mal schreiben könntet, warum genau ihr dort hingefahren seid. (Weils mich interessiert, nicht weil ich mich darüber lustig machen möchte.)  
Habt ihr euch draußen angestellt, wenn ja wie lange?
Habt ihr dafür die Schule/Uni geschwänzt, euch frei genommen?
Und was genau habt ihr euch davon erhofft, dass ihr euch mit hunderten von Menschen in den Laden gequetscht habt?


Achja...wenn ihr flexibel in NRW seid, empfehle ich euch übrigens immer den Primark in Gelsenkirchen. Auch wenn er nicht so groß ist wie in Essen, ist unter der Woche gegen 15 Uhr deutlich weniger los.

Montag, 9. Dezember 2013

"Was willst du damit?" "Das sieht schön aus!"

Waren es vor einigen Monaten noch Ketten oder Nagellacke oder auch Schuhe, die ich fleißig mit nach Hause brachte, so sind es heute nützliche Dinge für die Küche. Hier eine rosa Tasse mit Herzen, dort eine putzige Schürze mit Vogelprint und dann noch ein paar Teller, die nie in den WG-Küchenschrank wandern würden, weil sie zu schön snd und die Angst, dass sie jemand zerstören könnte, zu groß ist.



Der untere Teller ist tatsächlich winzig und mit einem Lidschatten ist er schon gut befüllt. Aber als Ablage für besondere Ohrringe oder Ringe ist er ganz putzig.
Beide Teller sind von Accessorize. Ich habe sie vor kurzem bei douglas gefunden. Ist vielleicht eine schönere Alternative den Mindestbestellwert zu füllen, als immer nur die Masken oder irgendein billiges Shampoo zu nehmen ;)

Letztens war ich mit meiner Mitbewohnerin bei Ikea. Wir standen vor den Tabletts und meinten noch "hmmm...keine Ahnung, was man mit nem Tablett machen soll. Voll überflüssig!" "Ja, total!" Und eine Woche später stehe ich in der Küche, will mein Frühstück in mein Zimmer tragen und musste mehrmals gehen. Mit einem Tablett wäre mir das nicht passiert, also musste eins her. Und guckt wie gut sich das auf meiner putzigen Bettwäsche macht.

 
Ja, das hätte ich auch so rübertragen können, aber beim Frühstück sind das ja ein paar mehr Sachen (ich bin in letzter Zeit großer Frühstücksfan geworden. Keine Ahnung, woher das kommt. Früher fand ichs immer doof).

Und dann stöberte ich so auf zalando herum und entdeckte das hier:


Ist sie nicht putzig? Sie ist in Wirklichkeit kleiner, als es auf dem Foto wirkt. Es gerade mal ein Liter rein. In meine große Herzchentasse passen 0,6l rein und alle anderen Tassen im Schrank sind entweder nicht schön oder eben auch große Tassebecher, also brauche ich demnächst auch noch neue Teetassen.

Wenn ihr übrigens Tipps habt, wo ich weitere schöne Sachen bekomme, die ich eigentlich nicht brauche, könnt ihr mir das gerne verraten. Die üblichen Verdächtigen (strauss, tk maxx, butlers...blabla) habe ich nämlich alle schon durch.

Sonntag, 1. Dezember 2013

"Wir dürfen den Film erst im Dezember gucken!" - 10 Filme, die man im Dezember gucken sollte und auch sonst immer

Auch wenn es mir vorkommt, dass es immer noch Juli ist, haben wir tatsächlich Dezember erreicht. Und wer, wie ich die Innenstadt meidet, weil sie Dank Weihnachtsmarkt überfüllt ist, verbringt schonmal ein paar Stunden mehr im Bett und schaut sich bei einer heißen Tasse Kakao und selbst gebackenen Plätzchen Filme an.
Und was bei mir so im Dezember immer läuft, erfahrt ihr nun hier.



10. Auf immer und ewig
Meine allerliebste Aschenputtel Verfilmung. Und ich mag Drew Barrymore. Auch wenn kein Schnee liegt oder Rentiere drin vorkommen, ist es für mich ein Film, den man gut in den Feiertagen oder an Sonntagen gucken kann. Außerdem läuft er immer zu den Feiertagen.

9. Harry Potter
Bei Harry Potter schneit es und alle bekommen die kratzigen Weasly Pullover und ich habe mein erstes Harry Potter Buch zu Weihnachten bekommen. Und das 2., 3. - 7. und alle Hörspiele und sowieso. Für mich gehört Harry Potter zu Weihnachten und ich finds schade, dass die Filme im Sommer rausgekommen sind, denn Harry Potter muss man im Dezember oder zumindest November gucken.

8. Plötzlich Prinzessin
Wie Auf immer und ewig. Kein Schnee, aber trotzdem märchenhaft und daher toll bei Kaffee und Muffin mit Rentierkuschelhose unter der Decke. Während es schneit. 

7. Charlie und die Schokoladenfabrik
Mandarinen, Bananen, Äpfel, Trauben und ganz viel Schokolade beim Schokoladenfondue und dabei Charlie und die Schokoladenfabrik gucken. Geht auch nur im November/Dezember.

6. Liebe braucht keine Ferien
London im Schnee/LA in der Sonne und das alles zur Weihnachtszeit. Ich würde ja das kleine Cottage in Surrey bevorzugen, weil man dort noch mehr Filme gucken kann (oder ganz laut und heimlich zu Mr Brightside mitsingen) und es auch viel gemütlicher ist.

5. Das 10. Königreich
Früher lief der 5-Teiler während der Feiertage immer auf RTL, inzwischen nicht mehr und daher musste ich mir die DVD besorgen und das hat unfassbar lange gedauert, weil die DVDs für lange Zeit nicht mehr produziert wurden. Aber jetzt habe ich sie und natürlich werden sie auch in diesem Dezember geguckt. 

4. Hook
Hook läuft entweder am 1. oder 2. Weihnachtszeit oder am 1.1. auf Kabel1. So war das zumindest in den letzten Jahren so. Aber ich habe ihn eh auf DVD und schaue ihn im Jahr bestimmt 3mal. Gerade eben wieder. Weil es mein Lieblingsfilm ist und weil der halt immer geht. Also auch im Dezember.

3. Bridget Jones
Was wäre Weihnachten ohne Marc Darcys Rentierpullover? Genau. Gar nichts. Kein Wunder, dass man den und ähnliche inzwischen jährlich bei Primark und anderen Geschäften in UK kaufen kann und sie der absolute Renner sind. Ich suche ja immer noch einen mit einem Pinguin. Wisst ihr was?!

2. Tatsächlich Liebe
"Christmas is all around me come on and so the feeling grows"
Muss ich mehr sagen?! Ich habe ihn bereits im September geguckt, aber ich konnte nicht länger warten. Im Dezember wird dann auch wieder der Soundtrack laufen. Ich bin kein großer Weihnachtsliederfan, aber der geht tatsächlich. 

1. Kevin allein zu Haus
Die große Überraschung, weil es nicht auf dem Foto war?! Tja, die DVD Hüllen sind weg und ...allein in New York irgendwie auch. Ja, große Panik steigt in mir auf, denn bald muss sie wieder auftauchen, denn Kevin allein zu Haus ist für mich DER Weihnachtsfilm. Kaputte Christbaumkugeln als Einbrecherabwehr, Kaufhäuser mit Weihnachtsdeko bis hin zum perfekt geschmückten Baum (als ob der das alleine gemacht hätte, pf...) es ist alles dabei. 


Platz 6.-10. variiert und ist meine aktuelle Auswahl. Natürlich gucke ich auch die klassischen Filme wie Der Grinch oder Santa Clause oder eine Schöne Bescherung aber nur wenn sie im TV laufen. 1.-5. ist aber Pflichtprogramm und immer in meiner DVD Tasche, wenn ich nach Hause fahre. 
Und was guckt ihr so?

Mittwoch, 27. November 2013

"Dreht euch nicht um, denn der Spoiler geht um" - 8 Überlebenstipps für Serienjunkies

Natürlich weiß ich, dass der Spruch aus Circus Halligalli stammt, daher erwähne ich das auch direkt am Anfang, falls jemand meckern möchte.
Aber ich fands so witzig und wollte es unbedingt als Überschrift benutzen, denn neben der Angst vor meinen Kontoauszügen, das Ausfallen einer Bahn, wenn ich zu einem Termin muss oder das Haltbarkeitsdatum der Milch, ist die Angst vor Spoilern meine Größte, die ich zu den kleinen Alltagsängsten zähle.
Denn ich bin ein eingefleischter Serienjunkie, der aktuell nicht die Zeit hat alle Folgen per Livestream zu schauen, ist diese Angst auch echt begründet.

Den ersten unverzeihlichen Spoilerangriff erfuhr ich im zarten Alter von 17, als man mir erzählte, wie der 6. Teil von Harry Potter ausging. Es folgten zahlreiche weitere einschneidende Erlebnisse.
Daher hier ein paar "Überlebenstipp" für Serienjunkies, die den Spoilern entkommen wollen:

1. Informiert sein
Um mit Scheuklappen durch die Gegend laufen zu können, müsst ihr erstmal Bescheid wissen, wann genau ihr sie aufsetzen müsst. Natürlich könnte man sich die neuen Folgen im Kalender notieren, aber wozu, wenn es doch Smartphones und Apps gibt?


Ich habe ein Android Handy und nutze die "Seriesguide" App. Dort kann man all seine Serien suchen und einzelne Folgen abhaken und bekommt dann immer die nächste Folge gezeigt und dann auch immer, wann die nächste kommt, wenn man alle geguckt hat. Die Daten, die drin stehen, beziehen sich allerdings auf die Ausstrahlung in den jeweiligen Produktionsländern. Aber ich gucke meine liebsten Serien eh immer in der Originalfassung, daher ist das für mich auch kein Problem. 

2. Soziale Netzwerke vermeiden
Nachdem das Finale von Breaking Bad ausgestrahlt wurde, habe ich bis zum Abend auf Twitter und Facebook verzichtet, denn selbst ein "OMG OMG OMG ES WAR SO SCHLIMM!!!" hätte mir schon zu viel verraten. Besonders bei Twitter kann viel von den anderen Zuschauern verraten werden. Gilt auch für WhatsApp Gruppen. Lieber mal ein paar Stunden auf lautlos stellen und das neueste Nagellackfoto der Freundinnen verpassen, statt sich das Serienfinale des Jahrhunderts zu versauen.

3. Kopfhörer
Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder in die Stadt - überall könnte der nächste Spoiler auf euch warten. Die harmlos wirkenden Menschen neben euch auf dem 4er Platz, entpuppen sich auf einmal als Walking Dead Gucker und dann sitzt ihr da. "Hast du gestern noch The Walking Dead geguckt?" "Ja, voll krass wie Rick ...mal wieder etwas vollkommen überzogenes getan hat, Lori wieder unfassbar doof war und Carl schon wieder verloren gegangen ist..." Völlig wehrlos dem Spoiler ausgesetzt. Scheuklappen wie Ted (HIMYM) braucht ihr zwar nicht, denn auf welchem öffentlichen TV würde schon die entscheidene Szene eurer Lieblingsserie laufen, aber Kopfhörer wären nicht schlecht. 
4. Aussortieren
Und wenn dann doch mal jemand etwas gespoilert hat, sollte man ihn einfach nicht mehr folgen, denn einmal fieser Spoiler immer fieser Spoiler. Und was wäre kein besserer Grund als "du hast mich gespoilert man!" anzugeben, wenn man erklären muss, warum man den "unfollow" oder "Freund/in entfernen" Button geklickt hat. 

5. Der richtige Umgang mit tumblr oder weiteren Fan-Orten
Tumblr wird gerne genutzt, um sein fandom ausleben zu können. Es gibt unzählige Seiten zu allen möglichen Serien und die eingefleischten Fans sind natürlich immer live bei der aktuellsten Ausstrahlung dabei, machen Screenshots und posten es sofort in ihrem Blog. 
Viel zu oft ist es mir passiert, dass ich eine Serie angefangen habe, die bereits seit ein paar Staffeln lief und war nach ein paar Folgen schon so begeistert, dass ich sofort irgendwelche gifs dazu finden wollte und bäm! Gespoilert.
Auch wenn es euch schwer fällt: Wartet bis zum Ende der Serie oder bis zur letzten verfügbaren Folge und schaut erst dann bei tumblr oder Foren rein. Und wenn ihr die neuste Folge noch nicht geguckt habt, gilt auch für tumblr: NICHT ÖFFNEN! Auch wenn ihr den Blogs, die nur einer Serie gewidmet sind, nicht folgt, gibt es genug andere Leute, denen ihr vielleicht folgt und die Posts dann reposten. 

6. Schauspieler Accounts und Facebook Fanseiten
Natürlich möchte man wissen, welchen Tweet Aaron Paul gerade mit "bitch" ergänzt oder seinen Freunden auf Facebook zeigen, dass man Fan von The Walking Dead ist, allerdings kann man ein entspanntes Herunterscrollen seiner Timeline dann vergessen.
Bryan Cranston, Darsteller von Walter White aus Breaking Bad, hat nur wenige Tage nach der Ausstrahlung des Finales das Ende verraten, weil er sich auf einen Tweet von Britney Spears beziehen wollte. Und wie oft durfte ich Ian Sommerhalders Gejammer (und gleichzeitig Spoiler) über eine Entscheidung der Lost Produzenten lesen...
Das Gleiche gilt für Facebook Fanseiten. Auch wenn man in dem Moment nicht weiß, warum gerade ein Bild mit den Worten "We'll never forget you" auftaucht, brennt es sich ein, weil man denkt, dass es sich vielleicht um einen Spoiler handeln könnte. Und wenn es dann soweit ist, erscheint das Bild und die ganze Dramatik und der Schockmoment sind kaputt. Wenn man doch nicht drauf verzichten kann, die Fansite zu liken, weil es sich so cool im Profil macht (?!), besteht ja auch immer noch die Möglichkeit alle Meldungen auszublenden.

7. Schauspieler googlen
Natürlich möchte man wissen, wo der tolle Darsteller noch so mitgespielt hat oder wieso einem das Hausmädchen aus der Serie, die man gerade angefangen hat, so bekannt vorkommt. Mein erster Gang führt dann immer zu imdb.com Und das ist ein großer Fehler, denn dort findet man nicht nur die Biographie, unzählige Bilder und die Auflistung aller Serien und Filme, wo der Darsteller bereits mitgewirkt hat, sondern auch wieviele Folgen er in den Serien dabei war. Und wenn er in einer Serie zum Hauptcast zählte und dort steht, dass er nur 30 von 90 Folgen dabei ist, kann man sich ja schon denken, dass irgendwann etwas Schlimmes passieren muss. 

8. Wikipedia Artikel lesen
Ich kann es nachvollziehen, wenn man gerade absoluter Fan einer Serie geworden ist und sofort alles darüber bei Wikipedia nachlesen möchte, auch wenn man gerade mal die Hälfte der ersten Staffel geguckt hat. LASST ES! Denn dort wimmelt es nur so von Spoilern und ist nur für Leute gemacht, die bereits fertig sind. Inzwischen sind viele Serienlexikons aber mit Spoiler Warnungen ausgestattet und man muss sogar bestätigen, dass man die Folgen schon geguckt hat (hat da irgendjemand die Seite verklagt, oder wieso?).


Und wenn ihr alle diese Tipps beachtet, sollte euch eigentlich nichts mehr passieren. Außer ihr kennt wirklich miese Menschen. Dann kann euch nichts mehr helfen.

Hallo, ich brauch das!

Dieser Ausdruck kommt mir leider viel zu häufig über die Lippen, denn eigentlich brauch ich das bestimmte Objekt nämlich nicht. Aber vor allem, wenn man in der Freistunde oder weil einem gerade langweilig ist und durch die Innenstadt schlendert, findet man das eine oder andere Teil, was man plötzlich haben möchte.
Bei mir sind das in letzter Zeit furchtbar kitschige Wohnaccessoires, irgendwelche süßen Backutensilien oder sonst was, das einfach nur in der Wohnung steht. So bin ich inzwischen Eigentümer eines lila Gartenzwerges, einer pinken Pudelgießkanne und seit kurzem auch stolzer Besitzer von Minibackformen. (aber hallooo. Die sind megasuper!)


Die rosa Küchenutensilien gehören meiner Mitbewohnerin, würden aber auch total in mein Beuteschema passen. Es gibt wahrscheinlich kaum etwas, was ich nicht kaufen würde, oder wie sonst sollte ich eine Tasche in Form eines Anzuges, ein Toast Stempel mit Jesusmotiv oder ein Kissen in Toadform erklären?! Das Witzige ist aber meistens, dass meine Begleiter jedes Mal "oh Gott nein! Kauf das nicht!" schreien und sobald sie es in Action sehen, begeistert "Oh mein Gott ist das super!" rufen. 

Welche "unnützen" Dinge habt ihr bei euch zuhause herumstehen? Und damit meine ich nicht den 143. Nagellack, denn die BRAUCHEN wir wirklich, sondern etwas ja ... seltsames. Und wieso genau dachtet ihr, dass ihr das jetzt unbedingt besitzen müsst?

Dienstag, 26. November 2013

"Warum machst du da Lebensmittelfarbe rein?!"

Ich kann nichts dafür. Wenn jemand "backen" sagt, denkt mein Hirn automatisch "uuuuh da kann man Lebensmittelfarbe reinmachen!" und dann passiert das auch. Egal ob Bananenbrot, Pizza, Pfannkuchen oder ganz klassisch Cupcakes, alles muss bunt sein. 



Angefangen hat das schon ganz früh. Die Szene im Film Hook, in der die Lost Boys das Fantasieessen haben und sich Rufio und Peter am Ende battlen, hat mich geprägt und immer wollte ich so bunte Lebensmittel haben.
Schon früh fingen wir daher an alles mögliche zu färben. Ganz harmlos Vanillepudding, später Kuchen und zum Schluss auch noch Pizza. Wenn es bunt ist, schmeckt es besser. Auch wenn es oft eklig aussieht, wie die blaue Pizza, ich kann einfach nicht drauf verzichten. Und auch wenn die Plätzchen dann oft aussehen, wie von 5-Jährigen gebacken:


Aber hallo? Wer gibt sich nach 4 Stunden Teig kneten, ausrollen, ausstechen und vom Tisch auf Backpapier transportieren, dann noch Mühe beim Dekorieren? Und wurde inzwischen eigentlich schon was erfunden, womit man die Plätzchen auch beim ersten Mal heile auf das Backblech bekommt, ohne die Form durch das Abschaben zu zerstören?

Und findet ihr Lebensmittel auch so überflüssig wie meine Mutter oder macht auch ihr die überall rein?

Samstag, 23. November 2013

Du hast ne Hose an?!

Mein Kleiderschrank besteht zu 70% aus Kleidern und ich finde, dass Kleidchen mit Blumen-, Pudel- oder Flamingomuster immer gehen. Außerdem habe ich einen Job gewählt, bei dem ich auch täglich im Kleid auftauchen kann und keine abgewetzten Klamotten tragen muss, weil ich mit nassem Fisch oder verfaultem Obst zu tun habe. Ja, als ich für kurze Zeit bei einem Obststand ausgeholfen habe, dachte ich tatsächlich "Gott, ich habe 50 Kleider im Schrank und kann sie hier nicht tragen! Was für eine Verschwendung!"

Daher höre ich Sätze wie "Wieso hast du jeden Tag so schöne Klamotten an" häufig, kann mir aber auch gar nicht vorstellen, wieso ich auch nur einen Tag hässliche Kleidung anziehen sollte. Oder aber auch das erstaunte "oooooh du hast eine Hose an!" wenn ich morgens in die Küche komme und verblüffte Blicke meiner Mitbewohner ernte. Heute ist so ein Tag und ich trage eine Hose und der Grund dafür ist ... qwertee!

Dies ist kein Werbetext!
Qwertee.com ist eine Seite, wo man täglich wechselnde T-Shirts kaufen kann. Und zwar zu irgendwelchen Games, Serien, Filmen oder Büchern. Von The Big Bang Theory, über Zelda bis hin zu Star Wars. Alles, was nicht zu uncool (natürlich in Augen der Nutzer) ist, wird vorgeschlagen und die anderen können abstimmen und dann kommt es für 2 Tage in den Verkauf. Neben qwertee gibt es noch weitere Seiten, aber das wollt ihr nicht, denn dann endet ihr wie ich, die pünktlich um 0Uhr erstmal sämtliche Seiten checken muss, ob irgendwo das 10. Zelda Shirt auf mich wartet oder es doch noch mal ein Lost Motiv geben könnte.


Meine Sammlung ist sicherlich nicht die Größte, dafür, dass ich aber wirklich kaum Hosen trage und T-Shirts nur sehr selten zum Einsatz kommen, doch relativ groß. 
"Wer läuft denn mit einem Sailor Moon Shirt rum?!" - Ich mach's und auch wenn die Blicke zweifelnder oder verwunderter Menschen überwiegen und die "aaaah cool Sailor Moon!"-Rufe seltener sind, lohnt sich das doch schon. Und ich mache es ja für mich und wieso sollte es mir peinlich sein, dass ich die allercoolste Serie aller Zeiten geguckt habe? 
Außerdem dienen sie auch gut als Gesprächseinstieg, wenn man in neue Gruppen kommt, wie in der Uni oder sonst wo und schon bald weiß man, mit wem man zur nächsten Vorlesung laufen will, denn hallo? Sailor Moon Fans können keine schlechten Menschen sein!

Mittwoch, 20. November 2013

Hallu!

Hallu!
Ich bin wieder da und habe Lust zu bloggen, denn *trommelwirbel* *Partyhut* *Trötenlärm* ... ich habe eeendlich meine Bachelorarbeit abgegeben, nach gefühlten 100 Jahren und inzwischen unfassbar mega viel Freizeit. Nein. Denn, kaum war sie weg, habe ich mich zu meiner Chefin die Worte "hallo. Ich bin fertig mit meiner Bachi. Ich würde jetzt gern 3 Tage die Woche arbeiten, geht ja voll klar, mit den anderen beiden Tagen in der Uni" sagen hören. Und gleichzeitig dachte ich noch "wer ist das? Wer spricht da? Wieso??" 



Ich weiß zwar noch nicht, welche Themen ich anschneiden werde, aber ich will. Und bin offen für Anregungen. Da ich inzwischen auch neben dem Studium bei einem Reiseportal als Texterin arbeite (halloooo ja! Ich!) hätte ich halt gerne als Ausgleich etwas, wo ich noch was anderes schreibe, als "Buchen Sie noch heute das 3-Sterne Hotel auf Mallorca und verbringen Sie einen wunderschönen Urlaub mit Ihrer gesamten Familie!" 

Und damit ihr euch die Zeit bis zum nächsten Post vertreiben könnt, schaut doch mal bei Instagram unter bananananacat http://instagram.com/bananananacat (5 mal a) oder bei twitter unter https://twitter.com/BanananaCat vorbei!

Dienstag, 2. April 2013

Und von was bist du so Fan?

Wenn man ein bisschen bei tumblr aktiv ist, stößt man früher oder später auf den Begriff "fandom" (oho...es gibt sogar schon einen Wiki-Artikel darüber). Das verhasste Twilight fandom, das übergroße Harry Potter fandom, das scheinbar überall vertretene Dr. Who fandom usw. Ich war in meinem Leben in, so scheint es mir zumindest, unzähligen fandoms. Angefangen als kleiner Kelly Family Fan mit viel zu teuren Sailor Moon Fanartikeln, bis hin zum Nirvana-Jünger, um dann als Dauerkartenbesitzer in der Ostkurve des Weserstadions zu landen. 

Ich befand mich zum Glück immer im "gesunden Mittelmaß" und bin keiner Band hinterhergereist, habe den Werder Spielern nicht vor der Haustür aufgelauert und deren Briefe geklaut oder mir ein 4 8 15 16 23 42-Tattoo (Fans wissen Bescheid!) stechen lassen. 
Ich habe mit 15/16 wirklich viel Zeit damit verbracht in diversen Foren und sonstigem über Werder und seine Spieler zu reden und auch viele Leute dadurch kennen gelernt, aber wirklich ausgeartet ist das nie. Mit 17/18 ist dann mein ganzes Taschengeld für Konzerttickets draufgegangen, jedoch habe ich jede Band nur einmal gesehen. Und ja OKAY...ich bin nach Australien geflogen, um The Vines zu sehen, immerhin meine Lieblingsband, letztendlich war es dann aber doch das Auslandsjahr, was mich dorthin gebracht hat, daher zählt das nicht.

Mich haben Fangeschichten schon immer fasziniert, weil ich es einfach spannend finde, was Leute tun würden, um ihren Stars nah zu sein. Daher würde ich jetzt gerne von euch alles wissen. Zu welchem "fandom" habt ihr in eurer Jugend gehört? Wie habt ihr das "ausgelebt"? Was sind eure Geschichten. Ich wills wissen, erzählt es mir (ich überlege nämlich gerade, ob das mein Bachelorarbeitsthema sein könnte, also Fankulturen und will vorher schonmal ein bisschen schauen, ob es denn auch genügend Stoff geben könnte).

Sonntag, 31. März 2013

"Und wen guckst du da an?" "Finch?" "Den von American Pie?" "Nee, die Band"

Am Montag ging für mich ein kleiner Traum in Erfüllung, denn ich konnte endlich eine meiner Lieblingsbands sehen: Finch (ihr kennt sie eh nicht, aber egal). Eine Band, die 2002 ein ganz fantastisches Album rausbrachten und sich, 10 Jahre später, dachten, dass sie doch mit genau dem Album nochmal auf Tour gehen könnten. Ich surfte nur zufällig auf der eventim.de Seite herum, als ich sah, dass sie das vorhatten. Ich habe die Band seit bestimmt 5 Jahren nicht mehr gehört, rastete aber ein wenig aus, als ich sah, dass es möglich wäre, sie noch einmal live zu sehen. Sie hatten sich nämlich getrennt bevor ich es überhaupt auch nur in Erwägung zog. Ein einziges Deutschlandkonzert sollten sie spielen und zwar genau in Köln. Also musste ich nicht mal weit fahren. Die Karte war zwar verhältnismäßig teuer, aber das war mir auch egal und sie war schnell besorgt. Ich hörte mich, nach Kartenkauf, noch mal rein und dachte "hmmm...wieso hast du dafür jetzt 30€ ausgegeben? Die Musik gefällt dir nicht mal mehr" und spielte mit dem Gedanken die Karte wieder zu verkaufen, was ich zum Glück nicht tat, denn das Konzert war fantastisch. Ich fühlte mich wieder wie 18 sobald ich die ersten Töne der vertrauten Songs hörte, konnte jedes einzelne mitsingen und war total traurig als alles vorbei war. Das zweite Album fand ich übrigens schon damals doof und jetzt immernoch, aber das spielten sie gar nicht erst, da die Tour wirklich nur dem ersten Album gewidmet war. 



Letztes Jahr habe ich Blink182 auf dem Hurricane gesehen, meine Lieblingsband mit 16 und 2008 The Vines in Sydney, meine All-Time-Favorite Band für immer und ewig. Und jedes mal dachte ich mir: "Kann es was besseres geben als seine Lieblingsband auf der Bühne zu sehen und mit ihr ihre Songs zu singen?!"

Jetzt möchte aber unbedingt von euch wissen, was eure Lieblingsband ist, ob ihr sie gesehen habt, ob ihr enttäuscht wart oder eben nicht oder ob ihr überhaupt auf Konzerte geht? Erzählt mir eure besten/schlechtesten Konzerterfahrungen.

Donnerstag, 29. November 2012

Das Leben ohne Internet...

...ist gar nicht mal soooo schlimm, wenn man ein Smartphone hat und dort Internet drauf hat ansonsten wäre ich schon 3mal gestorben.
Warum kein Internet da ist? Ihr erinnert euch an die doofe ehemalige Mitbewohnerin?! Genau deswegen. Ihre Kündigung stand der Rufnummernmitnahme im Weg, hat was blockiert und keine Ahnung, was den neuen Anbieter so verwirrt hat, dass erstmal wochenlang nichts passiert ist. Inzwischen war ein Technikermensch da und jetzt steht zumindest der neue Anschluss. Wir warten jetzt nur noch auf die Box damit wir endlich wieder ... Serien gucken können. Die restlichen WG Bewohner sind nämlich genau solche Junkies wie ich. Ob die Neue das auch ist, weiß man noch nicht, da das Zimmer immernoch leer ist...weil die Hausverwaltung böse naja eher unfähig ist und sich die Letzte einfach mal dazu entschlossen hat denen keine Provision für 5min. herumstehen, hinterherzuwerfen (vllt. haben wir sie auch vertrieben als wir sie 3 Tage vor dem Einzug kennen lernen wollten...ja wir kannten sie nicht weil die Hausverwaltung uns einfach irgendwen reingesetzt hatte).

Auf jeden Fall ist es schlimmer handylos als Internetlos zu sein. Am schlimmsten ist handy- UND internetlos. Habe ich alles schon hinter mir.
Nur youtube vermisse ich, da ich ohne ein Horror LP schon gar nicht mehr einschlafen kann. Ja, traurig aber wahr aber die Monster aus den Spielen sind dann beruhigend gegen die Vorstellung von mordenden Pennern und Junkies im Keller (unser Nachbar hat gesagt, dass die in unseren Keller kommen, wenn wer die Kellertür nicht abschließt...und da ist immer wer, der das vergisst), denn wer hat schon Angst vor Menschen, wenn es messserschwingende Mutantenkinder oder eklige Froschmenschen da draußen gibt?!

Ich werde mich nun wieder ins Bett begeben (ein Heizungsmensch war da, dem geöffnet werden musste) und stündlich meine Mails checken, um endlich die Nachricht zu bekommen, dass die Internetbox verschickt wurde.
Denn die neue Folge American Horror Story Asylum ist draußen und die Staffel ist 100000mal schlimmer als alles andere, was da im Keller wohnen könnte.

Sonntag, 4. November 2012

Ich lebe immernoch, nur mein Internet nicht

Groß die Rückkehr angekündigt und den Blog dann doch total schleifen lassrn? Eigentlich ja nicht, aber weil meine allerliebste Ex-Mitbewohnerin (hallo Ironie) vor Auszug den Internervertrag gekündigt hat ohne uns vorher zu fragen ob wir den behalten wollen und der neue Anbieter es wohl nicht geschafft hat die alte Rufnummer zu übertragen, sind wir momentan internetlos. Den Post schreibe ich mühsam mit dem Handy, um euch nur mal eben schnell mitzuteilen, dass ihr mir ja auch bei Twitter (siehe unten rechts) folgen könnt.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Die Fische fliegen bei Nacht



Ich kann nicht über Serien schreiben, ohne meine Lieblingsserien zu erwähnen. Außerdem habe ich in den letzten Tagen mit einer neuen Serie angefangen, die ich euch auch noch empfehlen muss und mit der ich direkt mal anfangen werde.

Girls (2.Staffel startet … keine Ahnung. Ist aber geplant)
4 Frauen in New York City … Sex and the City? Fast. Nur, dass die Protagonisten alle Anfang 20, gerade mit dem Studium fertig sind und keine von ihnen beruflich wirklich erfolgreich ist. Die Klamotten sind Omavintage, die Kerle barttragende Hipster und alles ist nicht ganz so glamourös. Bis auf das ganze Hipstergetue ist es aber ganz witzig und sehr unterhaltsam. Leider gibt es bisher nur 10 Folgen und ich bin bereits durch. Die Serie ist nur auf Englisch zu sehen, die Rechte wurden bereits aber schon vom Sender glitz* (was ist das eigentlich? Da läuft ja auch Pretty Little Liars mit super mieser Synchro) erworben und wird seit dem dort 17.10.12 ausgestrahlt.

Pan Am (nach nur 13 Folgen fertig)
Ja genau, die Airline Pan Am ist mit dem Titel gemeint und behandelt das Leben von einer Pan Am Crew aus den 60er zu Beginn des Jet-Set Alters.
Im Mittelpunkt stehen dabei aber die Stewardessen und ihre Reisen in ferne Länder, ihre Erlebnisse während im und außerhalb des Flugzeuges und noch viel mehr.
Eine wahnsinnig tolle Serie, mit schönen Menschen und Kostümen, tollen Schauplätzen und einer guten Story. Ich war wahnsinnig traurig, dass sie eingestellt wurde, vor allem weil es immer wieder Hoffnung gab, weil sie verschiedene Unternehmen dafür einsetzen wollten, dass es weitergeht, da der europäische Markt großer Fan der Serie war.
Aber nix…buuuhuuu. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, auch wenn es nur ein paar Folgen sind. Sixx hat die Rechte bereits gesichert, wann genau es ausgestrahlt wird, steht scheinbar noch nicht fest. Zumindest kann ich nichts dazu finden.
Die Serie ist auch Schuld daran, dass ich seit einiger Zeit mit einer riesigen, unglaublich coolen Pan Am Tasche durch die Gegend laufe.

Und meine absoluten All-Time-Favorites:

Gilmore Girls (7 wunderbare Staffeln)
Ein Mädchen versucht eine Landkarte zu falten, ihre Mutter schnappt sich diese Karte und knüllt sie zusammen. Das Mädchen schreit „das ist falsch!“ und ihre Mutter antwortet mit „ist sie kleiner geworden?“ „Ja…“ „dann war das richtig.“ Und ich war Fan. Seit der ersten Folge als sie nachmittags noch auf Vox lief. Und Freitagabend. Und dann Dienstagabend. Und irgendwann auf meinem DVD-Player. Manchmal 4-6 Folgen am Stück, weil man es so gut gucken kann und im Hintergrund laufen lässt. Weil es eine schöne, witzige und einfach liebenswerte Serie ist, die auch nach dem 10. Rewatch nicht langweilig wird. Weil Rory mich zum Bücher-Freak gemacht hat,  Lane meinen guten Musikgeschmack geformt hat und Lorelai für immer die allercoolste Serienfigur sein wird. Wer die Serie bisher noch nicht gesehen hat, aus welchen unentschuldbaren Gründen auch immer, sollte es unbedingt nachholen. Alle 7 Staffeln (ok, 7.Staffel nicht unbedingt), ohne Pause.

Dark Angel (2 Staffeln...buuhuuu)
Wir schreiben das Jahr 2009, als die Serie ausgestrahlt wurde, lag das weit in der Zukunft (ok 9 Jahre), inzwischen ist es Vergangenheit. Der Schauplatz ist Seattle, alles wirkt düster, die Straßen sind zerstört und überall gibt es Grenzkontrollen, damit kein Unbefugter die nächste Zone betreten kann (klingt ja auch ein bisschen nach Panem…). Terroristen zündeten über den USA eine Atombombe, die durch den  von ihr ausgehenden elektromagnetischen Impuls alle elektronischen Geräte zerstörte und das Land nun wie nach einem schlimmen Krieg wirken lässt. Nur ein paar wenige besitzen die finanziellen Mittel, um sich weiterhin ein „zivilisiertes“ Leben inkl. Elektrogeräten, leisten können. Max ist keine davon, kann durch ihre Tätigkeit als Kurier aber problemlos durch die Kontrollen kommen. Sie ist die Hauptperson und verbrachte ihre Kindheit in einem Militärstützpunkt namens Manticore. Ihre Gene sind mit der einer Katze vermischt worden, um aus ihr die perfekte Soldatin zu machen, jedoch gelang ihr und ein paar anderen Kindern die Flucht.
In den beiden Staffeln geht es nun darum, wie Max versucht ihre „Geschwister“ zu finden und später um die Zerstörung Manticores und die damit verbundene Flucht der anderen genmanipulierten Wesen (klingt ja ein bisschen wie Half-life).
Spannend, teilweise witzig, düster und Jensen Ackles (und Kevin Durand, aber durch die Maske leider kaum zu sehen).
Ich mochte es gerne und war wahnsinnig traurig, als die Serie nach nur 2 Staffeln eingestellt wurde, denn nun gibt es nicht mal ein richtiges Ende und man muss die Bücher dazu lesen, um zu erfahren, was die Drehbuchautoren so anfangs geplant hatten.

Lost (6 Staffeln)
Und das Beste kommt zum Schluss: *ehrfürchtige Stimme* Lost!
Ich muss gestehen, am Anfang war ich gar nicht angetan und habe die Serie auch gar nicht im Fernsehen verfolgt, auch wenn das ganze Thema total meins ist, wegen einsamer Insel und so. Und dann habe ich angefangen und damit auch mein Werdegang als Serienjunkie. Die erste Staffel hatte ich mir auf DVD ausgeliehen und innerhalb von 4 Tagen fertig (ich versuch ja immer nur 1-2 Folgen am Tag zu gucken, damit ich nicht so schnell durch bin mit einer Serie, aber die war eben geliehen). Dann kam mein Umzug, kein Internet und 1 Monat später konnte ich endlich mit der 2. Staffel weitermachen. Dafür musste ich den Laptop immer in die Küche stellen, weil dort das Internet am besten war (unser Anschluss wurde noch nicht gelegt und wir durften das von den Nachbarn mitnutzen).
Und so habe ich, das ganze 1.Semester hindurch, jeden Abend eine Folge Lost geguckt. Egal wie spät ich zu Hause war … dann wurde auch mal eine Folge erst um 3Uhr geschaut, hauptsache geguckt.
Die letzte Staffel war leider nicht mehr ganz so gut, ich bin aber froh, dass alles am Ende zumindest einen Sinn ergeben hat und sie uns nicht mit einem wtf-Ende zurückgelassen haben (wie bei the L-Word bsw).


Und jetzt zu euch: Was sind eure absoluten Lieblingsserien (ich glaube das habe ich beim letzten Post auch schon gefragt, aber ihr könnt ja noch mal antworten)? Wie oft habt ihr sie gesehen? Kauft ihr die auch auf DVD? Könnt ihr mitsprechen und zitieren? (Mir kann man ja ein merkenswertes Zitat aus Gilmore Girls oder Sex and the City nennen und ich könnte es in den richtigen Kontext bringen) Oder baut ihr eure Lieblingsserien sonst irgendwie in den Alltag ein? (Seit Lost denke ich nicht mal daran vor einem Flug Angst zu haben)

Freitag, 12. Oktober 2012

Edinburgh Teil 1 (Sightseeing Tipps)

"Die hat doch gesagt, dass sie wieder bloggt!" "Ja, da kam aber voll lange nichts mehr" ... weil ich in Edinburgh war. Eine Freundin von mir ist letztes Jahr dort hin gezogen, Ryan Air hatte billige Flüge und mit meinem Semesterticket komme ich umsonst bis zum Flughafen in Weeze, also hat alles gepasst.

Ich war nicht zum ersten Mal in Edinburgh, weswegen kein "OMG das ist soooo schön dort" folgt (würde ich allgemein aber auch nie so schreiben, weil ich es nicht soooo schön dort finde, aber pssst) sondern nur ein paar Bilder und auch ein paar Tipps von mir, was dort so zu tun ist. Dieses Mal in mehrere Posts aufgeteilt, weil das sonst einfach zu viel wird.

Fangen wir mit dem touristentypischen Sightseeing an

Edinburgh erreicht man, als Deutscher, für gewöhnlich mit dem Flugzeug. Zum Glück hat Edinburgh einen Flughafen und so kann man dort ganz bequem hinfliegen. Ich bin mit Ryanair geflogen und hatte vorab Bedenken dort überhaupt anzukommen, da man in letzter Zeit ja viel Negatives über die Billigfluggesellschaft gehört hat. Ich war pünktlich (auch wenn es die Bahn nicht war), Ryanair war pünktlich und ich bin (leider) nicht abgestürzt (ich möchte immernoch auf die Lost Insel). 
Vom Flughafen aus fährt man am besten mit dem Airlink in die Stadt. Ein Return-Ticket kostet 6Pound und ist somit die günstigste Art in die Stadt zu kommen. Rausgeschmissen werdet ihr dann an der Waverly Station, könnt alternativ aber auch irgendwo an der Princes Street oder davor aussteigen.
Auf der Busfahrt in die Stadt könnt ihr schon einen ersten Eindruck von selbiger bekommen und seht, dass alles sehr alt ist und bemerkt außerdem, dass ihr eure Highheels im Koffer lassen könnt, weil überall Kopfsteinpflaster ist.




In Edinburgh selbst könnt ihr das Castle am Ende der Royal Mile besichtigen. Ich war nicht drin, weil ich mir von Schlossbesichtigungen immer viel zu viel erhoffe und erwarte und dies anschließend nie erfüllt wird. Vom Schlossvorplatz habt ihr aber eine gute Übersicht über die Stadt:



Die Erhöhung im Hintergrund ist der Arthurs Seat. Wenn ihr ein paar Stunden Zeit, festes Schuhwerk dabei und genug Motivation habt, könnt ihr diesen besteigen, um eine noch bessere Aussicht über die Stadt und die nähere Umgebung zu bekommen (ja, ich bin da tatsächlich hochgewandert):




Auch vom Calton Hill kann man über die Stadt und bis zum Hafen blicken:




Mit dem Stadtbus kommt  man innerhalb von 30-40min. zum Meer bzw. nach Leith:



Im Sommer kann man dort natürlich baden und auch alle anderen Sachen, die man so am Strand machen kann. Allerdings sollte man beachten, dass es sich hierbei um die Nordsee handelt und es daher Ebbe und Flut gibt.

Wer in der Stadt mal nicht auf Kopfsteinpflaster laufen will, kann auch einen Blick in den Princes Street Garden, direkt an der Princes Street, werfen.


 
Edinburgh ist für seine Gruselgeschichten bekannt. Daher werden täglich Geistertouren oder Führungen durch das unterirdische Edinburgh angeboten. Ich habe nicht selbst teilgenommen, weil man mir gesagt hat, dass es langweilig sein soll, weil man nur zu verschiedenen Plätzen geführt wird und sich dann etwas über die Geschichte des Platzes anhört. Das einzige, was sich davon von einer gewöhnlichen Stadttour entscheidet, ist die Uhrzeit, da sie meist nachts stattfinden.
Ich war dafür im Dungeon (wenn man es im Internet bucht, ist es billiger) und war etwas enttäuscht. Es ist gut aufgebaut, aber gruselig war nur der Eingang und das Ungewisse vor dem was drin ist. Ich verrate lieber nichts, lasst euch vorher aber versichern, dass ihr nicht zusammen mit einer Schulklasse durch das Dungeon geführt wird, denn das hat uns wirklich alles versaut (es war eine kolumbianische Schulklasse, die den schottischen Schauspielern größtenteils nicht folgen konnten und daher die ganze Zeit laut gesprochen haben, wodurch wir wiederum nichts mehr verstehen konnten). Es ist nicht mit einem Haunted House vergleichbar. Ihr lauft also nicht durch und werdet erschreckt, das kann ich ja verraten.

Für Harry Potter Fans ist das Elephant House am Grassmarket vielleicht noch interessant der "Birthplace of Harry Potter", da J.K. Rowling dort ihre ersten Romane geschrieben hat. Ich war nicht drin, da es völlig überfüllt war und von außen ist nur ein popeliges Schild zu sehen, was die Touristen anlocken soll.
Unauffälliger ist da das Haus indem J.M. Barrie für kurze Zeit gewohnt hat und auch deutlich schwieriger zu finden (ich habs natürlich doch geschafft, ich Fan Girly):




Shoppingtipps, Ausflüge in die Umgebung und mehr gibt es in den nächsten Posts.