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Freitag, 30. Mai 2014

[Rezept] Kokospralinen

Dieses Jahr habe ich zum Muttertag Blumen und Pralinen verschenkt. Und zwar selbstgemachte. Heute möchte ich ein Rezept mit euch teilen, das am Muttertag am besten angekommen ist. Und zwar Kokospralinen.


Ihr braucht:
- weiße Schokolade/Kuvertüre
- Kokosraspeln
- Zucker
- Kokosmilch
- Pralinenformen

Zunächst schmelzt ihr die Schokolade im Wasserbad. Achtet darauf, dass der obere Topf nicht das Wasser berührt und auch nicht zu stark erhitzt wird. Stufe 3 von 6 sollte vollkommen ausreichen, auch wenn das ganze dann etwas länger dauert. Das verhindert aber, dass die Schokolade später bröckelig ist oder mit einem weißen Schleier überzogen ist (fällt besonders bei dunkler Schokolade auf).

Anschließend gebt ihr einen Klecks Schokolade in die Pralinenform (gibt es aktuell zB bei TK Maxx, in vielen "Billig"-Einrichtungsläden oder auch bei ebay) und streicht die Ränder ein. Das klappt bei Formen wie dem Herz am besten mit einem runden Pinsel. Bei der runden Form klappt es auch mit einem Löffelstiel gut. Danach nochmal einen Klecks in jede Form geben, damit die obere Seite auch wirklich dicht ist und alles in den Kühlschrank zum aushärten. Natürlich müsst ihr darauf achten, dass die Formen nicht zu voll werden. Es soll ja schließlich noch was rein ;)

Während die Schokolade erhärtet, könnt ihr euch an die Füllung machen und noch mehr Schokolade schmelzen. 
Für die Füllung gebt ihr Kokosmilch, Kokosflocken und Zucker oder ein anderes Süßungsmittel nach Wahl in eine Schüssel und verrührt es. Lieber erst weniger Kokosmilch, als später immer mehr Kokosflocken dazu zu geben und nachher zu viel zu haben. Die Konsistenz sollte breiig sein und sich gut mit einem Löffel in die Förmchen füllen lassen, aber eben auch nicht zu flüssig. Ähnlich wie die Bountyfüllung halt ;)

Nachdem die Schokolade angehärtet ist (es reichen schon 10-15min. im Kühlschrank), könnt ihr die Füllung reingeben. Lasst bis nach oben hin etwas frei, denn sie müssen ja noch verschlossen werden.

Oben drauf kommt dann wieder eine Schicht Schokolade (die darf nicht zu heiß sein), danach die volle Form ein paar mal vorsichtig auf den Tisch schlagen, damit sich die Schokolade gut verteilt und wieder in den Kühlschrank. Rausholen, vielleicht noch mit dunkler Schokolade verzieren und fertig.


Klappt natürlich auch mit dunkler Schokolade außen, aber ich finde weiße ist immer noch am passendsten.

Sonntag, 16. März 2014

Oh Gott sind die süß!

Lange habe ich mir sämtliche Minigugelhupf Fotos auf Blogs und bei Instagram angesehen und wollte auch immer eine Form dafür. Irgendwann hörten die Fotos aus und ich vergaß meinen Wunsch. Während ich fleißig Ausflügsmöglichkeiten auf den Malediven recherchierte (es gibt keine!), tauchte ein Pop-Up Fenster mit Tchibo Werbung auf und dort sah ich dann die Minigugelhupfform und bin direkt am ersten Verkaufstag zu Tchibo gestiefelt.

Noch gibt es die Form, also geht hin und kauft sie!
Ich liefer euch derweil ein einfaches Grundrezept und ein paar Fotos:



125g Butter
125g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
250g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
Milch
Aroma, Lebensmittelfarbe, Kuvertüre, Kakao, Zitronensaft, Puderzucker, Streussel nach Wahl

Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig rühren, Eier hinzugeben und zum Schluss Mehl und Backpulver. Bei mir war der Teig danach recht trocken und ich habe Milch hinzugegeben, bis ich einen schönen cremigen Teig hatte.
Ich habe einen Teil mit roter Lebensmittelfarbe und Vanillearoma gemischt und den anderen Teil Kakaopulver und Schokostreussel.
Der Teig reicht für 4 Bleche bzw. Formen und am besten füllt man ihn in eine Spritztülle oder alternativ Plastikbeutel und schneidet eine Spitze ab. So kann man ihn einfach in die vorher gut eingefetteten Förmchen füllen.
Das Ganze kommt dann für 15min. bei 150°C in den Ofen. 

Anschließend gut auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen, mit Kuvertüre bestreichen oder Puderzucker mit Zitronensaft mischen und damit übergießen. 






Ich bin total begeistert, aber ich bin eh total begeistert von allem Möglichen in Miniform. Ihr auch?

Sonntag, 19. Januar 2014

[Rezept] Cheesecake Muffins

Käsekuchen ist super, aber wenn man Lust auf Käsekuchen hat, ihn nicht kaufen will, bleibt einem selten etwas anderes übrig, als ihn selber zu backen. Aber ein ganzen Kuchen ist ja irgendwie blöd und wenn man dann ein Stück mit zur Arbeit nehmen will, hat man eben ein Stück. Und das geht meist kaputt.

Daher sind kleine Käsekuchenmuffins die ideale Lösung. Und erstaunlich einfach geht es auch noch.



Ihr braucht:

Boden:
50g Butter
Salz
4 EL Zucker
1/2 Cup Mehl (ca. 60g)

Füllung:
150g Frischkäse
1/3 Cup Zucker (ca. 75g)
1 Ei
150ml Sour Cream


Die Zutaten für den Boden gebt ihr zusammen in eine Schüssel und vermischt sie. Es wird eine krümelige Konsistenz dabei herauskommen, die ihr so in euer gefettetes Muffinblech oder in ein mit Muffinförmchen ausgelegtes Muffinblech (eher zu empfehlen!) geben könnt. Es sollte so viel drin sein, dass der Boden bedeckt ist. Nun alles gut zusammendrücken und in den Ofen für 15min. bei 175°C. 

Währenddessen könnt ihr die Käsekuchencreme vorbereiten. Wieder alle Zutaten gut miteinander vermischen und anschließend in die Muffinförmchen mit dem fertigen Boden gießen. Die Creme geht nicht weiter auf, also könnt ihr die Förmchen auch gut füllen. Danach wieder alles für 16-20min. bei 160°C in den Ofen und abkühlen lassen.



Wahlweise könnt ihr in die Creme auch einen Löffel (gute!) Marmelade geben oder einen Löffel Nutella auf den Boden und darauf die Creme verteilen. Und natürlich kann die Creme auch mit Vanille oder Zitronenschalen verfeinert werden.

Der Boden kann alternativ auch mit Keksen gemacht werden. Dafür dann einfach ein paar Kekse zerkleinern und mit geschmolzener Butter mischen und ebenfalls kurz backen. Besonders gut klappt das mit Oreo Keksen oder normalen Butterkeksen.

 

Freitag, 20. Dezember 2013

Last Minute Weihnachtsgeschenk

Ihr wollt ein Buch oder eine DVD verschenken, aber ohne Zusatz wirkt das Geschenk irgendwie langweilig und eben nicht komplett? Vielleicht ist der Beschenkte ja sogar Kaffeetrinker und dann könntet ihr eine Flasche Sirup dazu verschenken. Die meisten Zutaten habt ihr wahrscheinlich schon im Haus und in eine Flasche mit Bügelverschluss und Schildchen dran, wird das ganze zu einem hübschen Geschenk.
Letztens habe ich erst das Rezept für Pumpkin Spice Latte vorgestellt, aber verschenken würde ich diesen nicht, da ja Kürbispüree enthalten ist und der Sirup dann nicht sehr lange hält. 

Ich habe mich daher für Lebkuchensirup entschieden. Die Zutatenliste ist ähnlich:

300ml Wasser
300g Zucker
Zimt
Vanillemark
Lebkuchengewürz

Zucker in Wasser auflösen, dann Gewürze hinzugeben und für 10min. kochen.
In Flaschen abfüllen (findet ihr aktuell bei Butlers oder Depot) und Schildchen basteln.


Natürlich könnt ihr das Ganze durch andere Gewürze ersetzen und euch beim Rezept richtig austoben. 
Und dazu passt eine Schachtel Kekse, gebacken nach diesem Rezept.

 
Packt ihr auch noch irgendwas Selbstgemachtes dazu oder gehört ihr zu den Personen, die es beim Gekauften belassen?

Sonntag, 8. Dezember 2013

Sonntag ist Backtag

Sonntage nutze ich gerne, um stundenlang im Bett zu liegen und irgendwelche Serien oder Filme zu schauen. Und um zu backen.
Heute waren es Mininapfkuchen, die ich euch doch direkt mal präsentieren werde.


Ich habe ein sehr einfaches Rezept genommen, was aber schön saftig und lecker war. Zunächst mischt ihr Zucker, Vanillezucker und die Eier schaumig, gebt Mehl und Backpulver hinzu und ganz zum Schluss die Butter.
Danach müsst ihr den Teig auf zwei Schüsseln aufteilen und die eine Hälfte wird dann mit dem Kakaopulver und der Milch vermischt. Ich habe noch Rum reingemacht. Anderes würde sicherlich auch gehen. 

Ich habe nur die Hälfte vom Teig gemacht und das auf 3 Mini Napfkuchenformen (gefunden bei TK Maxx) verteilt und dann auch nur für 30min. im Ofen gelassen. 


Sieht er nicht putzig aus? Danach dürft ihr ihn verzieren wie ihr wollt. Ich hatte nur Kuvertüre und Schokostreussel da, hätte aber gerne Minismarties gehabt oder Nüsse. Aber so wars auch ganz lecker.
Nun dekorativ hinstellen und völlig überfilterte Fotos machen.


Wie verbringt ihr euren Sonntag? Ich habe sonntags ja immer das Gefühl, dass ich noch Hausaufgaben oder sowas machen müsste, muss ich aber nicht.
 

Sonntag, 24. November 2013

[Rezept] Pumpkin Spice Latte

Herbstzeit ist Kürbiszeit und auch wenn die Hauptkürbiszeit im Oktober ist, gibt es bestimmt noch viele Gefrierfächer, die mit püriertem Kürbis zugestopft sind. So sieht es zumindest bei mir aus und da ich es satt hatte, immer nur Kürbisbrot, Kürbissuppe oder Kürbismuffins zu machen und mein Karamellsirup leer war, habe ich Pumpkin Spice Sirup gemacht. Dank der weihnachtlichen Gewürze, passt der Sirup ja aber auch gut in die Vorweihnachtszeit.
Und das werde ich nun mit euch teilen.


Ihr braucht für den Sirup (ergibt ca. 400ml):


100g Kürbispüree
300ml Wasser
300g Zucker
1 TL Lebkuchengewürz
1 Zimtstange
1/4 geriebene Muskatnuss
1/2 Vanilleschote 


Nun gebt ihr das Wasser erstmal in einen Topf und bringt es zum Kochen. Zucker hinzugeben und warten, bis es sich bei mittlerer Hitze auflöst. Nun die sind die restlichen Zutaten an der Reihe. Die Zimtstange kommt komplett rein und wird später wieder rausgeholt. Die Vanilleschote schneidet ihr mit einem scharfen Messer längs in der Mitte auf und schabt dann die schwarzen Kerne raus, die anschließend in die Mischung kommen. Alles bei mittlerer Hitze für 10min. kochen. Wenn es länger wird, ist es auch nicht so schlimm. Ich habe das Gefühl, dass sich das Püree dann besser mit dem Rest verbindet, denn nach zehn Minuten ist die Mischung zwar gut, aber bevor man den Sirup verwenden kann, muss er gut geschüttelt werden.

Alles in Flaschen abfüllen und für den nächsten Gebrauch wegstellen.
Für den Pumpkin Spice Latte einfach Espresso mit Milch vermischen und Milch aufschäumen. Je nach Größe des Glases ca. 4-5 TL oder 2 EL vom Sirup benutzen. Mit Zimt garnieren und tada:



Und ich habe immer noch ca. 400g Kürbis im Gefrierfach. Was macht ihr denn so damit?

Mittwoch, 14. August 2013

[Rezept] Oreo Cheesecake

Wenn mir langweilig ist oder ich nicht einschlafen kann, gucke ich gerne Kochvideos auf Youtube. Ja, auch Horror Videos, aber da es zur Zeit irgendwie keine guten Spiele gibt, gibt es dementsprechend auch keine guten Lets Plays dazu. Ein häufiges Rezept, was irgendwie von all den Youtube Köchen (die komischerweise alle aus Australien kommen), die ich verfolge, ausprobiert wurde, ist der Oreo Cheesecake. Am Wochenende hatte ich Zeit und die Backform war frei und auch der Kühlschrank zeigte gähnende Leere, so dass er dort gut auskühlen konnte und versuchte mich daran. Da amerikanische, australische oder auch andere Köche, die nicht aus Deutschland stammen, keinen Quark für ihren Käsekuchen verwenden, habe ich auf ein deutsches Rezept zurückgegriffen. In Australien gibt es bsw. auch gar keinen Quark und ich kann mich noch heute an eine SMS erinnern, die mir ein Freundin in Australien geschickt hat "ich hab grad TV hier in Melbourne geguckt. Das war ne Koch-Show und es ging um Quark: 'Have you ever tried quark?' 'Nooo and I think I would never try something with such an aggressive name'" 

Lange Rede, kurzer Sinn: hier ist das Rezept zum Oreo Cheesecake



- 32 Oreo Kekse
- 50g Butter
- 750g Magerquark
- 300g Doppelrahmfrischkäse
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 110g Zucker
- 80g Mehl
- 3 Eier
- Butter für die Form

Ich hatte nur die kleine Ikea Springform und daher nur 2/3 von allem genommen.

Als erstes müsst ihr ca. 20 Kekse zerkleinert. Ich habe sie dafür in eine Tüte gegeben und dann mit mit einer Flasche darauf rumgerollt. Flasche deswegen, weil ich kein Nudelholz habe. Das kann etwas dauern und ihr müsst bedenken, dass die Füllung klebt, daher zwischendurch gut schütteln. Versucht die Kekse so klein wie möglich zu bekommen. Währenddessen könnt ihr schonmal die Butter schmelzen. Das geht am besten in der Mikrowelle. Nun die Kekskrümel in eine Schüssel geben und mit der flüssigen Butter übergießen. Gut verrühren, so dass ihr eine Konsistenz wie nassen Sand erhaltet. 
Das gebt ihr dann in die Springform, die ihr vorher mit Butter eingefettet habt.
Die Keks-Buttermischung müsst ihr nun flach auf dem Boden verteilen, so dass keine Löcher mehr übrig sind. Mit der flachen Seite eines Glases könnt ihr die Masse dann gut plattdrecken. Die Form dann am besten zum auskühlen in den Kühlschrank stellen.

Nun geht es mit der Füllung weiter. Gebt die restlichen Zutaten in eine Schüssel und verrührt es gut. Muss nicht mal mit einem Handrührgerät sein, ein Kochlöffel reicht schon, wenn ihr gut rührt, so dass sich alles miteinander verbunden hat. Ich habe noch ein paar Kekse zerkrümelt und mit in den Teig gegeben. Ich finde einfach, dass das schöner aussieht und auch besser schmeckt.
Nun alles in die Form geben und mit einem Teigschaber glatt streichen. Wenn ihr die Form ein paar Mal auf den Tisch klopft, verschwinden so alle Luftbläschen im Teig. Wer will kann jetzt zur Deko auch noch ein paar Kekse oben drauf verteilen oder wieder ein paar zerkrümeln und oben drauf streuen. Ich hatte leider keiner mehr über.

Nun bei 150°C Umluft auf der vorletzten Schiene für 40-50min. backen. Nun der schwierigste Teil. Ihr müsst den Kuchen erstmal für ca. eine Stunde abkühlen lassen, bevor ihr die Springform lösen könnt. Bei mir haben sich die Seiten gut von der Form gelöst, als ich die Form langsam! geöffnet habe. Danach muss er nochmal für 3-4 Stunden in den Kühlschrank, denn Käsekuchen schmeckt kalt am besten. Glaubt mir, ich hatte ein warmes Stück und es war nicht so toll.

Danach anschneiden, mit allem möglichen verzieren und ihn den Mitbewohnern in den Kühlschrank stellen, die vor Freude schreien.


Ich fand ihn lecker (sonst würde ich das Rezept nicht posten), auch wenn ich finde, dass die Füllung etwas mehr Zucker vertragen könnte, weil der Quark ja schon recht sauer ist, aber in Kombination mit den Oreo Keksen war es dann doch wieder ganz gut.

Sonntag, 21. April 2013

[Rezept] Lasagne Muffins

Wenn mir nachts langweilig ist, schaue ich mir auf Youtube neben Horror LPs auch gerne mal Kockvideos an. Besonders gerne gucke ich irgendwas übertrieben buntes wie Torten oder Cupcakes. Irgendwann bin ich auf ein Video gestoßen, wo eine abartig fröhliche Frau einfache und leckere Rezepte vorgestellt hat. Eins wollte ich testen, denn jetzt ehrlich mal: Wer will keine Lasagne in Cupcake Form? 
Ich habe mich nicht wirklich ans Rezept gehalten, da dort bereits gekochte Lasagne Platten verwendet worden sind, aber ich wüsste jetzt nicht, wo man die bekommen kann. Daher meine Variante mit:

- Blätterteig (aus der Tiefkühltruhe. Meist sind die rechteckig oder auch quadratisch. Natürlich könnt ihr auch den aus dem Kühlregal nehmen, da müsst ihr aber mehr schneiden)
- Hackfleisch (oder eine andere Füllung, wenn ihr Vegetarier seid)
- passierte Tomaten
- Mehl, Milch und Butter/Margerine für die Bechamelsauce
- Salz, Pfeffer, Gewürze
- Käse
- ein Muffinblech

Der Blätterteig muss aufgetaut sein, am besten legt ihr ihn für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Das Hackfleisch wird angebraten und mit einem Schuss von den passierten Tomaten vermischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Während das Hackfleisch so vor sich hinbrät, könnt ihr die Bechamelsauce machen. Hierfür 2 EL Butter oder Margerine in einem Topf schmelzen, 2 EL Mehl hinzugeben und gut vermischen. Danach Milch hinzugeben und rühren bis eine cremige Konsistenz entsteht. Anschließend salzen und etwas Gemüsebrühepulver hinzugeben. 

Nun das Muffinblech fetten, den Blätterteig in Quadrate schneiden und in die Förmchen drücken. Bechamelsauce und Hackfleisch einfüllen und mit Käse bestreuen. Dann für ca. 20min. bei 180°C in den Backofen. 



Wenn ihr die Form gut eingefettet habt, sollten sich die Muffins danach ohne Probleme lösen können.



Sehr einfach und schnell gemacht, einfach zu variieren, sehr lecker und vor allem gut für irgendwelche Feiern geeignet, wo Fingerfood serviert werden soll.

Freitag, 29. März 2013

"Macht deine Mama dann auch wieder Frühlingsrollen?"

Diesen Satz bekomme ich immer zu hören, wenn ich Freunde zu mir nach Hause einlade und vorher sage, dass es Essen geben wird. Und immer wollen alle Frühlingsrollen und zwar so, wie meine Mama sie macht. Ich habe es inzwischen selbst gelernt und finde, dass mein erster Versuch mir recht gut gelungen ist und werde euch nun auch daran teilhaben lassen. Man kann das Rezept unendlich variieren und z.B. Erbsen, Paprika, Soyasprossen usw. hinzufügen, das Fleisch weglassen oder durch was anderes ersetzen wie Pute oder ähnliches. Ich mag diese Variante aber am liebsten.

Rezept: Frühlingsrollen/Lumpia 


Ihr braucht für 40 Stück:
 
3 mittelgroße Zwiebeln
einen halben Kopf Weißkohl
500g Hackfleisch
5-6 große Karotten
Frühlingsrollenpapier/Springroll Pastry (aus dem Gefrierfach im Asia Shop. Mein Asiashop des Vertrauens hat 3 unterschiedliche Größen. Wir nehmen immer die mittelgroßen, wo 40 Blätter enthalten sind)
Soyasoße
etwas Öl zum anbraten der Zwiebeln und des Hackfleisch 
und viel Öl zum braten der Frühlingsrollen


Schritt 0:
Lasst das Hackfleisch und das Frühlingsrollenpapier über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Schritt 1:
Zwiebeln schälen, klein schneiden und zusammen mit dem Hackfleisch und etwas Öl in einem großen Topf anbraten. Währenddessen schneidet ihr den Kohl in sehr feine Streifen. Ich habe ihn zunächst in zwei Hälften geteilt und dann einmal komplett in Streifen geschnitten. Anschließend habe ich die Streifen um den "Kern" weggeschnitten, weil die viel zu hart sind und alle Streifen nochmal in der Mitte durchgeschnitten. Für 40 Rollen braucht, ihr wie gesagt, nur die Hälfte vom Weißkohl. Danach die Karotten schälen und fein raspeln (zuhause haben wir so eine Gemüseraspel, die feine Sticks macht, mit der größten Größe der Käseraspel gehts aber auch gut). Kohl und Karotten zusammen mit etwas Soyasauce in den Kopf geben und ca. 30min. auf geringer Stufe köcheln lassen. Zwischendurch gut durchmischen. Es ist fertig, wenn der Kohl nicht mehr knackig ist.



Schritt 2:
Die Füllung muss etwas abgekühlt sein, bevor ihr sie weiter verarbeiten könnt. Ich habe ungefähr eine Stunde gewartet, dann war sie noch warm, aber das war ok. Für diesen Schritt benötigt ihr nun das Frühlingsrollenpapier. Es ist sehr dünn, daher schön vorsichtig sein, weil es sonst schnell reißen könnte. Legt das Papier auf eine Arbeitsplatte, stellt euch eine Schüssel Wasser bereit und gebt nun etwas von der Füllung in das obere Drittel des Papiers. 



Klappt nun die obere Ecke runter und versucht die Füllung etwas in Form zu bringen.




Rollt die Füllung inkl. Papier nun einmal fest herum.




Nun werden die linke und rechte Ecke eingeklappt. Achtet hierbei, dass die äußeren Ränder möglichst gerade sind.




Jetzt rollt ihr das restliche Papier einfach um die Füllung herum, so dass ihr die gewohnte Form einer Frühlingsrolle erhaltet.




Die letzte Ecke wird dann einfach mit Wasser befeuchtet und festgeklebt. Das wiederholt ihr 40 mal, bis die Füllung aufgebraucht ist. 




Bei mir hat es am Anfang nicht gut geklappt und die ersten Versuche sind wirklich nicht schön geworden, aber nach ca. 10 Rollen sollte man den Bogen raus haben, ansonsten gibt es sicherlich viele Youtube Videos, wo ihr euch das Rollen nochmal in Ruhe anschauen könnt. 


Schritt 3:
Nun müsst ihr die Frühlingsrollen mit viel Öl bei mittelhoher Stufe (ich mache es bei Stufe 4 von 6) braten. Nehmt nicht zu wenig, da sie sonst schnell anbrennen. Es reicht, wenn sie von außen braungelb sind, da sie von innen ja bereits gar sind. Am besten schmecken sie übrigens mit einer Sweet Chili Sauce. Und da sie wahrscheinlich vor Fett triefen werden, ist es nicht verkehrt sie erstmal auf einem Küchentuch zwischen zu lagern.




Ihr könnt die ungebratenen Frühlingsrollen übrigens sehr gut einfrieren. Wir machen immer 40, um das Frühlingsrollenpapier aufzubrauchen und frieren dann den Rest luftdicht ein (zuhause haben wir ein Schweißgerät für Plastiktüten, hier habe ich es einfach in Tupperdosen gepackt).


(Jaja, ich weiß. Ewig kein Blogpost mehr, aber ich nutze derzeit einfach lieber instagram, wenn ich der Welt was zeigen will ... @bananananacat)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Sind die von Subway? - Nee, selbst gebacken

Ich habe wieder Internet! (und die letzten Tage damit verbracht sämtliche Serien und Youtube Videos nachzuholen und bin noch lange nicht fertig...)
Aber heute möchte ich euch ein Rezept präsentieren, bei dem es mir ENDLICH gelungen ist, Chewy Chocolate Cookies zu backen. Entweder waren diese immer ZU weich oder ZU knusprig. So richtig wie die Kekse wie bei Subway wollte mir das nicht gelungen. Aber nun schon. HA!



Zutaten:
140g    Butter oder Margarine, nur weich sollte sie sein
120g    Zucker
1 Prise Salz
1         Ei
180g    Mehl
1 TL     Backpulver
1 Pkt.   Vanillinzucker oder Vanillearoma
kleingehackte Schokolade, ich habe 100g Vollmilchkuvertüre genommen, weil die noch da war und Schokoraspeln, auch weil die noch da waren

Dann habe ich noch ca. 30g braunen Zucker untergemischt, weil ich gehofft habe, dass das Ganze dadurch noch chewiger wird.


Zunächst rührt ihr die Butter mit Salz und Zucker schaumig, das kann eine Weile dauern, aber erst wenn das alles schön cremig ist, könnt ihr weitermachen. Danach gebt ihr die Vanille bzw. Vanillezucker und das Ei hinzu und anschließend das Mehl und Backpulver. Habt ihr alles zu einer geschmeidigen Masse verrührt, könnt ihr die gehackte Schokolade unterrühren. Hier habe ich einen normalen Löffel verwendet, weil meine Schokostückchen recht riesig geworden sind, weil ich zu faul war die Schokolade noch weiter zu zerstückeln und weil große Schokochunks auch viel cooler sind.

Wer andere Kekse will, kann auch andere Zutaten verwenden wie Nüsse, Smarties oder weiße Schokolade. 

Eigentlich soll man den Teig nun 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen, habe ich aber nicht gemacht, weil ich müde war und es hat den Keksen nicht geschadet. 

Der Ofen wird auf 180 Grad (Umluft ca. 160Grad) vorgeheizt. Währenddessen legt ihr ein Backblech mit Backpapier aus und verteilt dort ca. walnussgroße Häufchen/Kugeln vom Teig. Lasst bloß viel Abstand zwischen den einzelnen Häufchen, da sie recht groß werden. Und versucht nicht den Teig schon vorher in Form zu bringen, es reicht wirklich, wenn die einer Walnuss auch nur ansatzweise ähnlich sehen. Die werden dann im Ofen schöner. Glaubt mir!
Ich habe erst letztens 5min. mit meiner Mitbewohnerin in den Ofen gestarrt, um zu beobachten wie ihre Kekse zu einem Monsterkeks zusammengewachsen sind. Dies gilt es zu vermeiden!
Der Teig reicht für ca. 20 Kekse, behandelt ihn also auch so. Mit 9 Häufchen pro Blech kommt ihr aber gut hin.

Nun kommen das Blech für 12min. in den Ofen. Da könnt ihr beobachten, wie die Kügelchen "schmelzen" und sich zu einem schönen, runden Keks formen. Stell euch einen Wecker und nehmt die Kekse bloß nach 12min. raus, auch wenn sie euch total unfertig erscheinen. Sie sind fertig! Nur der Rand sollte minimal gebräunt und knusprig sein, der Rest sehr blass und nach dem rausnehmen auch noch sehr weich. Holt sie direkt vom Blech runter, lasst sie abkühlen und stellt sie anschließend in den Kühlschrank (wenn sie kalt sind, schmecken sie besser!). Wiederholt den Vorgang bis der Teig aufgebraucht ist und fertig. 

Von all den ausprobierten Rezepten gefällt mir dieses am besten, weil es einfach und schnell geht und weil man die Zutaten größtenteils zuhause hat.

Viel Spaß beim ausprobieren und sagt mir mal Bescheid, ob ihr genauso begeistert seid wie ich.

 
 

Montag, 24. September 2012

[Rezept] Oreo Trüffel



Freitag habe ich meinen letzten Arbeitstag bei meinem Prakitkum und weil immer jeder irgendwelche Sachen mitbringt, wenn er verreist ist und wiederkommt (was bei uns jede Woche passiert), wollte ich ebenfalls was mitbringen, wenn ich gehe und nie wieder komme (vorerst).
In meinem Lesezeichenordner fand ich ein Rezept für Oreo-Trüffel, welches ich schon lange ausprobieren wollte und weil ich meinen Kollegen ja nichts ekliges auftischen konnte, was mir nicht mal selbst schmeckt, habe ich mich gestern … in die Küche gestellt (nicht an den Herd, aber das werdet ihr ja gleich selbst lesen können).


Ihr braucht:

-         Oreo-Kekse 300g (in den Pappschachteln sind 175g drin, in den Rollen meist 150g. Versucht also 2 von den Rollen zu bekommen, sind eh günstiger)
-         200g Frischkäse (ganz wichtig! Keinen fettarmen, weil der zu weich ist und das ganze dann nicht gelingt)
-         300g Kuvertüre (Zartbitter oder Vollmilch, eigentlich egal)
-         wer will: weiße Kuvertüre, ich komm mit der aber nicht klar, die wird einfach nie richtig flüssig, also habe ich das weggelassen

Und das war es eigentlich auch schon. Die Kekse müsst ihr zunächst grob zerkleinern. Ich habe sie dafür in einen Gefrierbeutel gepackt, zugeknotet (achtet darauf, dass die Luft raus ist) und dann darauf rumgeschlagen, so dass kleine Krümel entstehen. Wenn alle Kekse zerkleinert sind, gebt ihr sie in eine große Schüssel und klatscht den Frischkäse oben drauf. Nun vorsichtig mit einem Pürierstab vermischen und darauf warten, dass eine cremige und gleichmäßige Masse entsteht. Das kann etwas dauern und zusätzlich mit einem Löffel hinterher rühren, ist nicht verkehrt, weil sich die ganz kleinen Krümel gerne auf dem Boden verstecken.
Die fertige Masse sieht nun recht eklig aus und keiner hat Lust die anzufassen, weswegen sie erstmal für mind. 45min. im Kühlschrank verschwindet. Ich hatte sie dort letztendlich für ca. 2 Stunden drin, weil ich zu faul war, um weiterzumachen, aber das hat dem Teig nicht geschadet.
Da die Masse nun nicht mehr so flüssig ist, wie vorher, sondern schön fest, kann man mit einem kleinen Löffel jeweils ein bisschen davon aufnehmen und zu kleinen Kugeln formen. Die legt man alle auf Backpapier und schiebt sie anschließend NICHT in den Ofen. Die Trüffel sind so nämlich schon fast fertig. Es fehlt nur noch die Schokoladenummantelung. Ich habe gewöhnliche Blockschokolade verwendet und zusätzlich noch Zartbitterkuvertüre rein gemacht. In einem hohen Topf habe ich beides, per Wasserbad zum schmelzen gebracht und dann (stundenlang) überlegt, wie ich die Schokolade auf die Kugeln bringen soll. Bei dem Schritt bin ich damals nämlich schon bei den Cakepops gescheitert. Ich habe sie anschließend dann einfach auf einen Schahschlickspieß aufgespießt und in die Schokolade getaucht, sie kurz abtropfen lassen und dann auf das Backpapier gelegt. Die Löcher durch die Spieße habe ich anschließend mit einem Tropfen Kuvertüre wieder verschlossen.
Das hat ganz gut geklappt, funktioniert jedoch nur, wenn ihr die Schokolade in einem hohen Behälter geschmolzen habt und die auch schön flüssig ist.
Das ganze kam dann über Nacht in den Kühlschrank und am nächsten Tag waren sie fertig. Wer best friends mit weißer Kuvertüre ist, kann die fertigen Trüffel nun noch mit weißer Schokolade verzieren.



Den Geschmack finde ich etwas gewöhnungsbedürftig. In Oreo-Keksen ist ja immer Salz mit drin und dieser Geschmack wird durch den Frischkäse etwas verstärkt, wer also nicht auf salzige Süßigkeiten steht, sollte lieber die Finger davon lassen.
Insgesamt schmecken sie mir aber sehr gut, bin aber noch nicht sicher, ob ich das auch für meine Kollegen mache, weil sie sich nur im Kühlschrank gut halten.

Montag, 12. Juli 2010

Ich hatte nunmal Hunger auf Sushi...

...weswegen ich mir das einfach mal selbst gezaubert habe.
Die Blätter hatte ich eh noch, bei Rewe gibt es den Sushi Reis und ein paar andere Sachen waren auch schnell gekauft.
Das benötigt man...bzw. ich. ich weiß ja nicht, was ihr so an Sushi esst.


Sushi Reis (ca. 2€ von Rewe) reicht für 10 Rollen Sushi
Gurke (ca. 70Cent. Überall)
Thunfish (ca.1€. Auch überall)
Algenblätter (ca. 3€ für 10 Stück. Asia Shop)
Meeresstäbchen (ca. 1,90€ von Rewe)
Soyasoße (2 oder 3€ ? kp...wir haben die immer auf Vorrat. Asia Shop)

außerdem noch 3 EL Reisessig, 1EL Zucker und 1 TL Salz
Achja...und eine Bambusmatte, aber sowas brauch ich nicht, ich kann das auch so xD

Den Reis kocht man entweder im Kochtopf oder im Reiskocher. Wir besitzen einen Reiskocher, daher habe ich den natürlich benutzt. Merke: eine Tasse Reis benötigt 1 1/2 Tassen Wasser. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Zubereitet wird, während der Reis noch warm ist, so kann er besser kleben und außerdem werden die Blätter dann biegsamer und haften auch besser.
Der Sushi Reis sollte eigentlich noch mit der Reisessig-Zucker-Salz Mixtur vermischt werden, aber ich hatte keinen Reisessig, mag allgemein auch keinen, weswegen ich darauf verzichtet habe. Bis jetzt immer und es hat auch immer gut geklappt. 

Dann kommen die Noriblätter (Algenblätter) zum Einsatz. Diese müssen mit der glänzenden Seite nach unten liegen und werden dann mit einem Löffel (ich gehe von den flachen Reislöffeln aus) bedeckt. Der Reis wird in den unteren 2 Dritteln gut festgedrückt.



Danach kommen eure Zutaten nach Wahl dran. Ich nehme immer Thunfisch und Gurke oder Gurke und die Meeresstäbchen.



Nun fangt ihr am oberen Ende an das Ganze zusammenzurollen. Die Bambusmatte könnte jetzt hilfreich sein, aber wie gesagt, es klappt auch ohne:


Legt euch eine Schüssel mit Wasser bereit, taucht eure Fingerspitzen hinein und befeuchtet dann den überstehenden Rest des Noriblattes damit damit es am anderen Rest kleben bleibt. Ich mache auch nochmal etwas Wasser auf die andere Seite darüber damit auch nichts außeinander fliegt.

Danach sucht ihr euch ein scharfes Messer und schneidet die Rolle in gleichmäßige Teile. Schnappt euch eine weitere Schüssel, schüttet Soyasoße hinein, legt Stäbchen bereit und fertig.


Wenn man weiß, wie es geht, ist das wirklich nicht schwer und wenn der Reis erstmal fertig ist, braucht man für 5 Rollen ca. 30min (auf dem Bild sieht man 2 Rollen. Der Rest liegt in Frischehaltefolie gewickelt im Kühlschrank).
Das schwierigste ist noch das Essen mit den Stäbchen, aber auch da gilt: wenn man weiß, wie man sie richtig halten muss, ist auch das kein Problem:


Das untere Stäbchen liegt direkt auf der Hand zwischen Zeigefinger und Daumen und wird mit Daumen und Mittelfinger festgehalten. Darüber kommt das andere Stäbchen und wird mit Daumen und Zeigefinger festgehalten. Diesen solltet ihr dann frei bewegen können, während der andere unbeweglich eingeklemmt ist.

Wieso ich das kann?
Abgeschaut von Japanern in Hostels in Australien und Improvisation haha.

Dienstag, 6. Juli 2010

Erdbeer-Joghurt Eis

Gestern habe ich mir bei Ikea Eisförmchen zum selbermachen gekauft. Wir hatten davon zwar schon welche (von Tupper), aber davon sind fast alle auf mysteriöse Weise verschwunden. Und bei 1,99€ konnte ich ja kaum was sagen.



Auf dem Weg zurück, überlegte ich noch, was ich dort wohl reinfüllen könnte und beschloss auf dem Rückweg noch Erdbeeren und Joghurt zu kaufen.
Das könnte ich im Mixer zerkleinern und einfrieren. Außerdem noch Mangosaft, weil immer nur O-Saft einfrieren ist ja fad. Ne Freundin meinte, dass sie da immer Becks Green Lemon reinfüllen würde, aber das fand ich irgendwie eklig haha.


Auf dem Rad Erdbeeren zu transportieren ist schwer, meine Tasche, die ich auf den Rücken nehmen musste, hat die Erdbeeren zerquetscht, aber das war ja eh egal. Landeten eh im Mixer. Also noch schnell abgewaschen, das Grünzeug abgeschnibbelt, zerteilt und in den Behälter geworfen:


Dann habe ich noch einen großen Becher Naturjoghurt gekauft und den ebenfalls reingeschüttet. Naja...2/3 davon. 


Nochmal kurz umgerührt, geguckt ob Zucker fehlt und eventuell noch mit reingeschmissen. Kommt halt drauf an wie süß die Erdbeeren sind.
Alles schön durchgemixt und anschließend in die 6 Behälter gegossen (ja, es war erstaunlich flüssig!).


Deckel drauf und ab in den Gefrierschrank. Ich habe es über Nacht einfach frieren lassen. Hat gereicht.

Den Rest des Erdbeer-Joghurt Gemisch habe ich noch mit etwas Milch verdünnt, nochmal durchgemixt und in ein Glas gefüllt. Da weder Erdbeeren noch Joghurt richtig kalt waren, wurde der nochmal in den Kühlschrank gestellt (ja, inklusive Strohhalm stand das Glas dadrin):


Heute mittag habe ich dann das erste Eis gegessen. Bei den Förmchen ist das ein bisschen doof gemacht, weil die Stiele am Ende nur rundlich sind, aber kein Loch zum Finger reinstecken und rausziehen haben. Ich habe dann erstmal heißes Wasser rüberlaufen lassen und daran geruckelt. Schließlich mussten meine Zähne aber zum Einsatz kommen um das Eis ans Tageslicht zu befördern:


N pinkes Eis...muahahaha
Hat ganz gut geschmeckt. Schön fruchtig, leicht und erfrischend. Hätte noch mehr Zucker reingekonnt, aber egal. Und es war erstaunlich...gefroren und hart. Hätte ich bei Joghurt irgendwie nicht gedacht, war, als wenn da noch Wasser mit reingekommen wär. 
Werde es aber auf jeden Fall nochmal machen und gucken, ob ich irgendwo gelbe, matschige Mangos herbekomme (bis jetzt habe ich überall Ausschau gehalten, aber noch nichts gefunden). Vielleicht muss ich dafür mal am Freitag zum Wochenmarkt gehen.
 

Freitag, 2. Juli 2010

Smoooooothies Zeit

Gestern abend habe ich unsere uralte Halo Halo Gerätschaft aus dem Keller geholt (philippinsches Gerät um Schnee herzustellen ... bzw. n gefrorenes Stück Eis zu schaben, so dass fast Puder unten rauskommt ... kennt ihr den Film "Die Geisha" ? Da schenkt der Direktor der kleinen Chiyo eine Eistüte mit Himbeer oder Kirschsirup. Irgendwas rotes halt. Und genau so eine Konsistenz hat das Eis aus der Halo Halo Maschine dann). Eben habe ich den Mixer gewaschen, geguckt, was wir an Obst im Haus haben und beschlossen, dass ich mir ja mal wieder einen Smoothie mixen könnte.
Es waren leider nur noch Bananen, n Stück Melone und Äpfel da. Aber wenigstens alles kalt. Und schon konnte es losgehen.
der Mixer ... vorm Reiskocher


 so sieht dann wohl ne Halo Halo Maschine aus. Ja...man packt den Eisklotz oben in das Loch, setzt den Deckel drauf und muss dann Kurbeln...geht mächtig in die Arme haha


der klägliche Rest Obst aus unserm Haus

Das Obst wird nun geschält, geschnitten und die Kerne werden entfernt. Besonders bei der Melone war das echt nervig. Für ein Glas habe ich:
eine Banane
n halben Apfel
und ungefähr die Hälfte von der Melone, die ihr oben seht,
benutzt
Danach wird alles in den Mixer geschmissen
hier nur mit Obst


 und hier mit dem geschabten Eis


Danach Deckel drauf und durchgemixt. Der Mixer war wirklich laut und ich hatte zwischenzeitlich Angst, dass er mich anfällt, explodiert oder sonst was tut. Ist aber alles gut ausgegangen und zum Schluss kam das hier bei raus


 
In ein hohes Glas füllen, Strohhalm rein und trinken. Fertig.
War echt lecker, erfrischend, kalt und fruchtig.
Wer keine Halo Halo Maschine hat (ich glaub sowas hat sonst bestimmt niemand haha), kann alternativ auch kleine Eiswürfel in den Mixer werfen. Ich weiß nicht, ob eure Mixer das können. Unser kann es nicht, weils nur ein Plastikbehälter ist. Habe aber schon öfters gelesen, dass einige Mixer aus Glas das können.

Werde mich demnächst mal nach gelben, matschigen Mangos umgucken, um meinen Lieblingssmoothie zu mixen (was hier in Deutschland ja leider keine leichte Aufgabe ist). Da gehört dann Mangos, Orangen, Naturjoghurt und Vanilleeis rein.