Dienstag, 26. November 2013

"Warum machst du da Lebensmittelfarbe rein?!"

Ich kann nichts dafür. Wenn jemand "backen" sagt, denkt mein Hirn automatisch "uuuuh da kann man Lebensmittelfarbe reinmachen!" und dann passiert das auch. Egal ob Bananenbrot, Pizza, Pfannkuchen oder ganz klassisch Cupcakes, alles muss bunt sein. 



Angefangen hat das schon ganz früh. Die Szene im Film Hook, in der die Lost Boys das Fantasieessen haben und sich Rufio und Peter am Ende battlen, hat mich geprägt und immer wollte ich so bunte Lebensmittel haben.
Schon früh fingen wir daher an alles mögliche zu färben. Ganz harmlos Vanillepudding, später Kuchen und zum Schluss auch noch Pizza. Wenn es bunt ist, schmeckt es besser. Auch wenn es oft eklig aussieht, wie die blaue Pizza, ich kann einfach nicht drauf verzichten. Und auch wenn die Plätzchen dann oft aussehen, wie von 5-Jährigen gebacken:


Aber hallo? Wer gibt sich nach 4 Stunden Teig kneten, ausrollen, ausstechen und vom Tisch auf Backpapier transportieren, dann noch Mühe beim Dekorieren? Und wurde inzwischen eigentlich schon was erfunden, womit man die Plätzchen auch beim ersten Mal heile auf das Backblech bekommt, ohne die Form durch das Abschaben zu zerstören?

Und findet ihr Lebensmittel auch so überflüssig wie meine Mutter oder macht auch ihr die überall rein?

Sonntag, 24. November 2013

[Rezept] Pumpkin Spice Latte

Herbstzeit ist Kürbiszeit und auch wenn die Hauptkürbiszeit im Oktober ist, gibt es bestimmt noch viele Gefrierfächer, die mit püriertem Kürbis zugestopft sind. So sieht es zumindest bei mir aus und da ich es satt hatte, immer nur Kürbisbrot, Kürbissuppe oder Kürbismuffins zu machen und mein Karamellsirup leer war, habe ich Pumpkin Spice Sirup gemacht. Dank der weihnachtlichen Gewürze, passt der Sirup ja aber auch gut in die Vorweihnachtszeit.
Und das werde ich nun mit euch teilen.


Ihr braucht für den Sirup (ergibt ca. 400ml):


100g Kürbispüree
300ml Wasser
300g Zucker
1 TL Lebkuchengewürz
1 Zimtstange
1/4 geriebene Muskatnuss
1/2 Vanilleschote 


Nun gebt ihr das Wasser erstmal in einen Topf und bringt es zum Kochen. Zucker hinzugeben und warten, bis es sich bei mittlerer Hitze auflöst. Nun die sind die restlichen Zutaten an der Reihe. Die Zimtstange kommt komplett rein und wird später wieder rausgeholt. Die Vanilleschote schneidet ihr mit einem scharfen Messer längs in der Mitte auf und schabt dann die schwarzen Kerne raus, die anschließend in die Mischung kommen. Alles bei mittlerer Hitze für 10min. kochen. Wenn es länger wird, ist es auch nicht so schlimm. Ich habe das Gefühl, dass sich das Püree dann besser mit dem Rest verbindet, denn nach zehn Minuten ist die Mischung zwar gut, aber bevor man den Sirup verwenden kann, muss er gut geschüttelt werden.

Alles in Flaschen abfüllen und für den nächsten Gebrauch wegstellen.
Für den Pumpkin Spice Latte einfach Espresso mit Milch vermischen und Milch aufschäumen. Je nach Größe des Glases ca. 4-5 TL oder 2 EL vom Sirup benutzen. Mit Zimt garnieren und tada:



Und ich habe immer noch ca. 400g Kürbis im Gefrierfach. Was macht ihr denn so damit?

Samstag, 23. November 2013

Du hast ne Hose an?!

Mein Kleiderschrank besteht zu 70% aus Kleidern und ich finde, dass Kleidchen mit Blumen-, Pudel- oder Flamingomuster immer gehen. Außerdem habe ich einen Job gewählt, bei dem ich auch täglich im Kleid auftauchen kann und keine abgewetzten Klamotten tragen muss, weil ich mit nassem Fisch oder verfaultem Obst zu tun habe. Ja, als ich für kurze Zeit bei einem Obststand ausgeholfen habe, dachte ich tatsächlich "Gott, ich habe 50 Kleider im Schrank und kann sie hier nicht tragen! Was für eine Verschwendung!"

Daher höre ich Sätze wie "Wieso hast du jeden Tag so schöne Klamotten an" häufig, kann mir aber auch gar nicht vorstellen, wieso ich auch nur einen Tag hässliche Kleidung anziehen sollte. Oder aber auch das erstaunte "oooooh du hast eine Hose an!" wenn ich morgens in die Küche komme und verblüffte Blicke meiner Mitbewohner ernte. Heute ist so ein Tag und ich trage eine Hose und der Grund dafür ist ... qwertee!

Dies ist kein Werbetext!
Qwertee.com ist eine Seite, wo man täglich wechselnde T-Shirts kaufen kann. Und zwar zu irgendwelchen Games, Serien, Filmen oder Büchern. Von The Big Bang Theory, über Zelda bis hin zu Star Wars. Alles, was nicht zu uncool (natürlich in Augen der Nutzer) ist, wird vorgeschlagen und die anderen können abstimmen und dann kommt es für 2 Tage in den Verkauf. Neben qwertee gibt es noch weitere Seiten, aber das wollt ihr nicht, denn dann endet ihr wie ich, die pünktlich um 0Uhr erstmal sämtliche Seiten checken muss, ob irgendwo das 10. Zelda Shirt auf mich wartet oder es doch noch mal ein Lost Motiv geben könnte.


Meine Sammlung ist sicherlich nicht die Größte, dafür, dass ich aber wirklich kaum Hosen trage und T-Shirts nur sehr selten zum Einsatz kommen, doch relativ groß. 
"Wer läuft denn mit einem Sailor Moon Shirt rum?!" - Ich mach's und auch wenn die Blicke zweifelnder oder verwunderter Menschen überwiegen und die "aaaah cool Sailor Moon!"-Rufe seltener sind, lohnt sich das doch schon. Und ich mache es ja für mich und wieso sollte es mir peinlich sein, dass ich die allercoolste Serie aller Zeiten geguckt habe? 
Außerdem dienen sie auch gut als Gesprächseinstieg, wenn man in neue Gruppen kommt, wie in der Uni oder sonst wo und schon bald weiß man, mit wem man zur nächsten Vorlesung laufen will, denn hallo? Sailor Moon Fans können keine schlechten Menschen sein!

Mittwoch, 20. November 2013

Hallu!

Hallu!
Ich bin wieder da und habe Lust zu bloggen, denn *trommelwirbel* *Partyhut* *Trötenlärm* ... ich habe eeendlich meine Bachelorarbeit abgegeben, nach gefühlten 100 Jahren und inzwischen unfassbar mega viel Freizeit. Nein. Denn, kaum war sie weg, habe ich mich zu meiner Chefin die Worte "hallo. Ich bin fertig mit meiner Bachi. Ich würde jetzt gern 3 Tage die Woche arbeiten, geht ja voll klar, mit den anderen beiden Tagen in der Uni" sagen hören. Und gleichzeitig dachte ich noch "wer ist das? Wer spricht da? Wieso??" 



Ich weiß zwar noch nicht, welche Themen ich anschneiden werde, aber ich will. Und bin offen für Anregungen. Da ich inzwischen auch neben dem Studium bei einem Reiseportal als Texterin arbeite (halloooo ja! Ich!) hätte ich halt gerne als Ausgleich etwas, wo ich noch was anderes schreibe, als "Buchen Sie noch heute das 3-Sterne Hotel auf Mallorca und verbringen Sie einen wunderschönen Urlaub mit Ihrer gesamten Familie!" 

Und damit ihr euch die Zeit bis zum nächsten Post vertreiben könnt, schaut doch mal bei Instagram unter bananananacat http://instagram.com/bananananacat (5 mal a) oder bei twitter unter https://twitter.com/BanananaCat vorbei!

Mittwoch, 14. August 2013

[Rezept] Oreo Cheesecake

Wenn mir langweilig ist oder ich nicht einschlafen kann, gucke ich gerne Kochvideos auf Youtube. Ja, auch Horror Videos, aber da es zur Zeit irgendwie keine guten Spiele gibt, gibt es dementsprechend auch keine guten Lets Plays dazu. Ein häufiges Rezept, was irgendwie von all den Youtube Köchen (die komischerweise alle aus Australien kommen), die ich verfolge, ausprobiert wurde, ist der Oreo Cheesecake. Am Wochenende hatte ich Zeit und die Backform war frei und auch der Kühlschrank zeigte gähnende Leere, so dass er dort gut auskühlen konnte und versuchte mich daran. Da amerikanische, australische oder auch andere Köche, die nicht aus Deutschland stammen, keinen Quark für ihren Käsekuchen verwenden, habe ich auf ein deutsches Rezept zurückgegriffen. In Australien gibt es bsw. auch gar keinen Quark und ich kann mich noch heute an eine SMS erinnern, die mir ein Freundin in Australien geschickt hat "ich hab grad TV hier in Melbourne geguckt. Das war ne Koch-Show und es ging um Quark: 'Have you ever tried quark?' 'Nooo and I think I would never try something with such an aggressive name'" 

Lange Rede, kurzer Sinn: hier ist das Rezept zum Oreo Cheesecake



- 32 Oreo Kekse
- 50g Butter
- 750g Magerquark
- 300g Doppelrahmfrischkäse
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 110g Zucker
- 80g Mehl
- 3 Eier
- Butter für die Form

Ich hatte nur die kleine Ikea Springform und daher nur 2/3 von allem genommen.

Als erstes müsst ihr ca. 20 Kekse zerkleinert. Ich habe sie dafür in eine Tüte gegeben und dann mit mit einer Flasche darauf rumgerollt. Flasche deswegen, weil ich kein Nudelholz habe. Das kann etwas dauern und ihr müsst bedenken, dass die Füllung klebt, daher zwischendurch gut schütteln. Versucht die Kekse so klein wie möglich zu bekommen. Währenddessen könnt ihr schonmal die Butter schmelzen. Das geht am besten in der Mikrowelle. Nun die Kekskrümel in eine Schüssel geben und mit der flüssigen Butter übergießen. Gut verrühren, so dass ihr eine Konsistenz wie nassen Sand erhaltet. 
Das gebt ihr dann in die Springform, die ihr vorher mit Butter eingefettet habt.
Die Keks-Buttermischung müsst ihr nun flach auf dem Boden verteilen, so dass keine Löcher mehr übrig sind. Mit der flachen Seite eines Glases könnt ihr die Masse dann gut plattdrecken. Die Form dann am besten zum auskühlen in den Kühlschrank stellen.

Nun geht es mit der Füllung weiter. Gebt die restlichen Zutaten in eine Schüssel und verrührt es gut. Muss nicht mal mit einem Handrührgerät sein, ein Kochlöffel reicht schon, wenn ihr gut rührt, so dass sich alles miteinander verbunden hat. Ich habe noch ein paar Kekse zerkrümelt und mit in den Teig gegeben. Ich finde einfach, dass das schöner aussieht und auch besser schmeckt.
Nun alles in die Form geben und mit einem Teigschaber glatt streichen. Wenn ihr die Form ein paar Mal auf den Tisch klopft, verschwinden so alle Luftbläschen im Teig. Wer will kann jetzt zur Deko auch noch ein paar Kekse oben drauf verteilen oder wieder ein paar zerkrümeln und oben drauf streuen. Ich hatte leider keiner mehr über.

Nun bei 150°C Umluft auf der vorletzten Schiene für 40-50min. backen. Nun der schwierigste Teil. Ihr müsst den Kuchen erstmal für ca. eine Stunde abkühlen lassen, bevor ihr die Springform lösen könnt. Bei mir haben sich die Seiten gut von der Form gelöst, als ich die Form langsam! geöffnet habe. Danach muss er nochmal für 3-4 Stunden in den Kühlschrank, denn Käsekuchen schmeckt kalt am besten. Glaubt mir, ich hatte ein warmes Stück und es war nicht so toll.

Danach anschneiden, mit allem möglichen verzieren und ihn den Mitbewohnern in den Kühlschrank stellen, die vor Freude schreien.


Ich fand ihn lecker (sonst würde ich das Rezept nicht posten), auch wenn ich finde, dass die Füllung etwas mehr Zucker vertragen könnte, weil der Quark ja schon recht sauer ist, aber in Kombination mit den Oreo Keksen war es dann doch wieder ganz gut.

Sonntag, 21. April 2013

[Rezept] Lasagne Muffins

Wenn mir nachts langweilig ist, schaue ich mir auf Youtube neben Horror LPs auch gerne mal Kockvideos an. Besonders gerne gucke ich irgendwas übertrieben buntes wie Torten oder Cupcakes. Irgendwann bin ich auf ein Video gestoßen, wo eine abartig fröhliche Frau einfache und leckere Rezepte vorgestellt hat. Eins wollte ich testen, denn jetzt ehrlich mal: Wer will keine Lasagne in Cupcake Form? 
Ich habe mich nicht wirklich ans Rezept gehalten, da dort bereits gekochte Lasagne Platten verwendet worden sind, aber ich wüsste jetzt nicht, wo man die bekommen kann. Daher meine Variante mit:

- Blätterteig (aus der Tiefkühltruhe. Meist sind die rechteckig oder auch quadratisch. Natürlich könnt ihr auch den aus dem Kühlregal nehmen, da müsst ihr aber mehr schneiden)
- Hackfleisch (oder eine andere Füllung, wenn ihr Vegetarier seid)
- passierte Tomaten
- Mehl, Milch und Butter/Margerine für die Bechamelsauce
- Salz, Pfeffer, Gewürze
- Käse
- ein Muffinblech

Der Blätterteig muss aufgetaut sein, am besten legt ihr ihn für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Das Hackfleisch wird angebraten und mit einem Schuss von den passierten Tomaten vermischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Während das Hackfleisch so vor sich hinbrät, könnt ihr die Bechamelsauce machen. Hierfür 2 EL Butter oder Margerine in einem Topf schmelzen, 2 EL Mehl hinzugeben und gut vermischen. Danach Milch hinzugeben und rühren bis eine cremige Konsistenz entsteht. Anschließend salzen und etwas Gemüsebrühepulver hinzugeben. 

Nun das Muffinblech fetten, den Blätterteig in Quadrate schneiden und in die Förmchen drücken. Bechamelsauce und Hackfleisch einfüllen und mit Käse bestreuen. Dann für ca. 20min. bei 180°C in den Backofen. 



Wenn ihr die Form gut eingefettet habt, sollten sich die Muffins danach ohne Probleme lösen können.



Sehr einfach und schnell gemacht, einfach zu variieren, sehr lecker und vor allem gut für irgendwelche Feiern geeignet, wo Fingerfood serviert werden soll.

Dienstag, 2. April 2013

Und von was bist du so Fan?

Wenn man ein bisschen bei tumblr aktiv ist, stößt man früher oder später auf den Begriff "fandom" (oho...es gibt sogar schon einen Wiki-Artikel darüber). Das verhasste Twilight fandom, das übergroße Harry Potter fandom, das scheinbar überall vertretene Dr. Who fandom usw. Ich war in meinem Leben in, so scheint es mir zumindest, unzähligen fandoms. Angefangen als kleiner Kelly Family Fan mit viel zu teuren Sailor Moon Fanartikeln, bis hin zum Nirvana-Jünger, um dann als Dauerkartenbesitzer in der Ostkurve des Weserstadions zu landen. 

Ich befand mich zum Glück immer im "gesunden Mittelmaß" und bin keiner Band hinterhergereist, habe den Werder Spielern nicht vor der Haustür aufgelauert und deren Briefe geklaut oder mir ein 4 8 15 16 23 42-Tattoo (Fans wissen Bescheid!) stechen lassen. 
Ich habe mit 15/16 wirklich viel Zeit damit verbracht in diversen Foren und sonstigem über Werder und seine Spieler zu reden und auch viele Leute dadurch kennen gelernt, aber wirklich ausgeartet ist das nie. Mit 17/18 ist dann mein ganzes Taschengeld für Konzerttickets draufgegangen, jedoch habe ich jede Band nur einmal gesehen. Und ja OKAY...ich bin nach Australien geflogen, um The Vines zu sehen, immerhin meine Lieblingsband, letztendlich war es dann aber doch das Auslandsjahr, was mich dorthin gebracht hat, daher zählt das nicht.

Mich haben Fangeschichten schon immer fasziniert, weil ich es einfach spannend finde, was Leute tun würden, um ihren Stars nah zu sein. Daher würde ich jetzt gerne von euch alles wissen. Zu welchem "fandom" habt ihr in eurer Jugend gehört? Wie habt ihr das "ausgelebt"? Was sind eure Geschichten. Ich wills wissen, erzählt es mir (ich überlege nämlich gerade, ob das mein Bachelorarbeitsthema sein könnte, also Fankulturen und will vorher schonmal ein bisschen schauen, ob es denn auch genügend Stoff geben könnte).